Heinrich von Musenlohe, Verweser des Kaiserl. Landgerichtes des Burggraftums Nürnberg spricht dem Sigmundt Pfintzing, Amtmann zu Marloffstein, vertreten durch Leupold Eberl, Ratssyndikus zu Nürnberg, die Einkünfte des 8. Teiles des Lohhofes bei Reichelsdorf (Besitzer: Hans Sueßner) zu wegen einer Schuldforderung, die er gegen Alexander von Wisenthaw zu Hundshaupten hat. Im Verlauf des Prozesses erhob der Anwalt der Geschwister Hans, Wilhelm, Sigmundt, Peter, Walburg, Elyzabet und Barbara, Kinder des Clemens von Wisenthaw zu Hundshaupten (Vormünder: Sebastian Ochs, Dechant zu St. Stephan in Bamberg und Ott von Mengersdorf, Pfleger zu Pottenstein) Einspruch gegen eine Beeinträchtigung seiner Mandanten. Der Anleitbrief über den 8. Teil des Hofes wurde erteilt dem Anleiter Dr. Johann Löffelbadt.
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Heinrich von Musenlohe, Verweser des Kaiserl. Landgerichtes des Burggraftums Nürnberg spricht dem Sigmundt Pfintzing, Amtmann zu Marloffstein, vertreten durch Leupold Eberl, Ratssyndikus zu Nürnberg, die Einkünfte des 8. Teiles des Lohhofes bei Reichelsdorf (Besitzer: Hans Sueßner) zu wegen einer Schuldforderung, die er gegen Alexander von Wisenthaw zu Hundshaupten hat. Im Verlauf des Prozesses erhob der Anwalt der Geschwister Hans, Wilhelm, Sigmundt, Peter, Walburg, Elyzabet und Barbara, Kinder des Clemens von Wisenthaw zu Hundshaupten (Vormünder: Sebastian Ochs, Dechant zu St. Stephan in Bamberg und Ott von Mengersdorf, Pfleger zu Pottenstein) Einspruch gegen eine Beeinträchtigung seiner Mandanten. Der Anleitbrief über den 8. Teil des Hofes wurde erteilt dem Anleiter Dr. Johann Löffelbadt.
Reichsstadt Nürnberg, Heilig-Geist-Spital, Urkunden 717
Reichsstadt Nürnberg, Heilig-Geist-Spital, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Heilig-Geist-Spital, Urkunden >> Urkundenselekt Heilig-Geist-Spital/Spitalamt (in chronologischer Reihung)
1548 Oktober 8
Urkunden
ger
Originaldatierung: Dat. montag nach Francisci.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1548
Monat: 10
Tag: 8
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg., zerschnitten - 1 Siegel.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1548
Monat: 10
Tag: 8
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg., zerschnitten - 1 Siegel.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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