A Rep. 250-02-10 Warnecke & Böhm, Fabriken von Farben und Lacken (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
A Rep. 250-02-10
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 6 Unternehmen der Wirtschaft >> A 6.2 Unternehmen der privaten Wirtschaft
1916 - 1945
Vorwort: A Rep. 250-02-10 Warnecke & Böhm, Fabriken von Farben und Lacken
1. Firmengeschichte
Die Firma wurde 1882 als OHG gegründet. Seit 1905 war Georg Dietzel Alleininhaber. 1922 ist das Unternehmen nach Berlin verlegt und in eine AG umgewandelt worden; 1938 wurde es wieder zum Einzelunternehmen. An den angeschlossenen Unternehmungen, u. a. in Wien und Zwolle, waren auch die Ehefrau Martha Dietzel oder deren Bruder Dr. Alfred Pomper beteiligt. 1940 wurde von der Familie in Berlin-Weißensee, Goethestraße 15 - 19, die "IKAROL Kunstharzfabriken GmbH“ gegründet. Hier nahm auch die Firma Warnecke & Böhm ihren Sitz. Während des Zweiten Weltkrieges wurde in Niesky (Oberlausitz) ein Verlagerungsbetrieb eingerichtet. Dietzel verlegte seinen Wohnsitz 1943/44 nach Schliersee/Oberbayern.
1945 wurde der Betrieb beschlagnahmt und demontiert. 1949 erfolgte die Enteignung und Überführung in die VVB Lacke und Farben.
2. Bestandsinformation
Im Jahre 2010 erfolgte die Retrokonversion in Augias 8.1.
Insgesamt umfasst der Bestand 13 [AE] 0,30 [lfm] aus den Jahren 1916 - 1945.
Die Benutzung erfolgt über Findbuch und Datenbank.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, A Rep. 250-02-10, Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28/30, 10117 Berlin: Bestand 3.1 Personalakten jüdischer Zwangsarbeiter bei der Farbenfabrik "Warnecke&Böhm" in Berlin, 1939-1945 (Benutzungsbeschränkungen).
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Zwangsarbeit und Arisierung. Warnecke & Böhm Ein Beispiel [Broschiert].- Museumsverbund Pankow (Herausgeber).- Textpunkt Verlag; Auflage: 1., Aufl. (28. August 2004).- Sprache: Deutsch.- ISBN-10: 393841443X.- ISBN-13: 978-3938414439.
Berlin, 2010 Ute Strauß
1. Firmengeschichte
Die Firma wurde 1882 als OHG gegründet. Seit 1905 war Georg Dietzel Alleininhaber. 1922 ist das Unternehmen nach Berlin verlegt und in eine AG umgewandelt worden; 1938 wurde es wieder zum Einzelunternehmen. An den angeschlossenen Unternehmungen, u. a. in Wien und Zwolle, waren auch die Ehefrau Martha Dietzel oder deren Bruder Dr. Alfred Pomper beteiligt. 1940 wurde von der Familie in Berlin-Weißensee, Goethestraße 15 - 19, die "IKAROL Kunstharzfabriken GmbH“ gegründet. Hier nahm auch die Firma Warnecke & Böhm ihren Sitz. Während des Zweiten Weltkrieges wurde in Niesky (Oberlausitz) ein Verlagerungsbetrieb eingerichtet. Dietzel verlegte seinen Wohnsitz 1943/44 nach Schliersee/Oberbayern.
1945 wurde der Betrieb beschlagnahmt und demontiert. 1949 erfolgte die Enteignung und Überführung in die VVB Lacke und Farben.
2. Bestandsinformation
Im Jahre 2010 erfolgte die Retrokonversion in Augias 8.1.
Insgesamt umfasst der Bestand 13 [AE] 0,30 [lfm] aus den Jahren 1916 - 1945.
Die Benutzung erfolgt über Findbuch und Datenbank.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, A Rep. 250-02-10, Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28/30, 10117 Berlin: Bestand 3.1 Personalakten jüdischer Zwangsarbeiter bei der Farbenfabrik "Warnecke&Böhm" in Berlin, 1939-1945 (Benutzungsbeschränkungen).
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Zwangsarbeit und Arisierung. Warnecke & Böhm Ein Beispiel [Broschiert].- Museumsverbund Pankow (Herausgeber).- Textpunkt Verlag; Auflage: 1., Aufl. (28. August 2004).- Sprache: Deutsch.- ISBN-10: 393841443X.- ISBN-13: 978-3938414439.
Berlin, 2010 Ute Strauß
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28/30, 10117 Berlin: Bestand 3.1 Personalakten jüdischer Zwangsarbeiter bei der Farbenfabrik "Warnecke&Böhm" in Berlin, 1939-1945 (Benutzungsbeschränkungen).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ