Hans Schrem, Bauer zu Böfingen, erhält von Christoph Friedrich Besserer von Thalfingen, Rat, Oberrichter und Stadtrechner zu Ulm, sowie Christoph Ferdinand Besserer von Thalfingen, den Bernhard-Schadschen Anteil des Hofguts Böfingen, den bislang sein Schwager Christian Dürr innehatte, mit Haus, Hofraite, Stadel, Gärten, Äckern, Mädern und allem übrigen Zubehör als Leiblehen mit festgelegten Abgaben und Pflichten verliehen. Die Weglöse beträgt 8 Pfd. Heller, der Handlohn bzw. das Bestandsgeld 400 fl., von denen 200 fl. bezahlt sind und die ausstehende Summe in Raten zu jährlich 25 fl. beglichen werden soll.
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Hans Schrem, Bauer zu Böfingen, erhält von Christoph Friedrich Besserer von Thalfingen, Rat, Oberrichter und Stadtrechner zu Ulm, sowie Christoph Ferdinand Besserer von Thalfingen, den Bernhard-Schadschen Anteil des Hofguts Böfingen, den bislang sein Schwager Christian Dürr innehatte, mit Haus, Hofraite, Stadel, Gärten, Äckern, Mädern und allem übrigen Zubehör als Leiblehen mit festgelegten Abgaben und Pflichten verliehen. Die Weglöse beträgt 8 Pfd. Heller, der Handlohn bzw. das Bestandsgeld 400 fl., von denen 200 fl. bezahlt sind und die ausstehende Summe in Raten zu jährlich 25 fl. beglichen werden soll.
E Neithardt Urkunden, 113
E Neithardt Urkunden Patrizierarchiv Neithardt Urkunden
Patrizierarchiv Neithardt Urkunden >> 9. Grundherrschaft >> Böfingen
1750 Juli 23.
Archivale
Siegelbefund: 2 Sg. anh. in Holzkapseln
Rückvermerke: "Bestands-Brieff Hans Schrem, Baurs zu Böfingen gegen invermeldte böfingisch löbliche Grunds-Herrschaften"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Siegler: 1) Marx Philipp Besser zu Thalfingen, geheimer Rat, Herrschaftspfleger und Kriegsrat zu Ulm
2) Daniel Baldinger, Oberrichter und Stadtrechner zu Ulm
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Rückvermerke: "Bestands-Brieff Hans Schrem, Baurs zu Böfingen gegen invermeldte böfingisch löbliche Grunds-Herrschaften"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Siegler: 1) Marx Philipp Besser zu Thalfingen, geheimer Rat, Herrschaftspfleger und Kriegsrat zu Ulm
2) Daniel Baldinger, Oberrichter und Stadtrechner zu Ulm
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International