Michael Schwertfürb erwirbt von den Pfarrkirchenbaupflegern des Ulmer Münsters Wilhelm Ehinger dem Älteren, Jakob Sonntag und Ulrich Brunwart ein Haus in Ulm mit einer Hofstatt und einem Brunnen unter der Stube bei der Hofstatt des verstorbenen Georg Weiß zwischen Haus und Stadel des Maurers Münch als Zinslehen. Davon stehen dem Heiliggeistspital in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] jährlich 13 Schilling und 4 Heller sowie 1 Weihnachtshuhn zu. Dafür hat er den Pflegern 11 rheinische Gulden als Handlohn entrichtet. Er wird davon der Pfarrkirchenbaupflege und ihren Verwaltern jährlich 1,5 rheinische Gulden und 16 Heller als Afterzins entrichten, und zwar zur Hälfte am 24. Juni ("vff sant Johanns tag ze su/e/nwenden") und zur Hälfte an Weihnachten. Ihm und seinen Erben steht das Recht zu, diesen Zins abzulösen.