Streitsache zwischen dem Pflegamt Schnaittach und der Reichsstadt Nürnberg in puncto diversorum gravaminum, besonders wegen Verweigerung der Homagitalsteuer und wegen Konversion und Emigration von katholischen Untertanen; Streitsache zwischen dem Bischof von Eichstätt und den nürnbergischen Untertanen zu Thalheim wegen der durch die heldmannsbergischen Untertanen gegen den Pfarrer von Stöckelsberg verübten Gewalttaten; Streitsache zwischen Nürnberg und dem Pflegamt Schnaittach wegen der den leuchtenbergischen Untertanen zu Beerbach abgeforderten Steuern; Streitsache zwischen dem oberpfälzischen Pflegamt Hartenstein und dem nürnbergischen Pflegamt Velden wegen verschiedener Tätlichkeiten und der verweigerten Auslieferung von Verbrechern und Streitsache zwischen dem Kloster Weißenohe bzw. dem Pflegamt Schnaittach und dem nürnbergischen Pflegamt Hiltpoltstein wegen verschiedener auf dem Territorium des Klosters verübter Attentate
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Streitsache zwischen dem Pflegamt Schnaittach und der Reichsstadt Nürnberg in puncto diversorum gravaminum, besonders wegen Verweigerung der Homagitalsteuer und wegen Konversion und Emigration von katholischen Untertanen; Streitsache zwischen dem Bischof von Eichstätt und den nürnbergischen Untertanen zu Thalheim wegen der durch die heldmannsbergischen Untertanen gegen den Pfarrer von Stöckelsberg verübten Gewalttaten; Streitsache zwischen Nürnberg und dem Pflegamt Schnaittach wegen der den leuchtenbergischen Untertanen zu Beerbach abgeforderten Steuern; Streitsache zwischen dem oberpfälzischen Pflegamt Hartenstein und dem nürnbergischen Pflegamt Velden wegen verschiedener Tätlichkeiten und der verweigerten Auslieferung von Verbrechern und Streitsache zwischen dem Kloster Weißenohe bzw. dem Pflegamt Schnaittach und dem nürnbergischen Pflegamt Hiltpoltstein wegen verschiedener auf dem Territorium des Klosters verübter Attentate
Kurbayern Äußeres Archiv, BayHStA, Kurbayern Äußeres Archiv 886
RL Nürnberg 18
Zusatzklassifikation: Nürnberg Tom. Pars 18
Kurbayern Äußeres Archiv
Kurbayern Äußeres Archiv >> 20 Nürnberg, Reichsstadt
1716-1727
Enthält: Darin: Plan v. ca. 1721, Urkunden v. 1722 (2) und 1723
Kurbayern Äußeres Archiv
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: 505 fol.
Äußere Beschreibung: 505 fol.
Beerbach (Gde. Lauf a.d.Pegnitz, Lkr. Nürnberger Land)
Eichstätt (Lkr. Eichstätt), Bistum/Hochstift: Bischöfe
Hartenstein (Lkr. Nürnberger Land), Pflegamt
Heldmannsberg (Gde. Pommelsbrunn, Lkr. Nürnberger Land)
Hiltpoltstein (Lkr. Forchheim), Pflegamt
Schnaittach (Lkr. Nürnberger Land), Pflegamt
Stöckelsberg (Gde. Berg b.Neumarkt i.d.OPf, Lkr. Neumarkt i.d.OPf.), Pfarrei: Pfarrer
Velden (Lkr. Nürnberger Land), Pflegamt
Weißenohe (Lkr. Forchheim), Kloster
Emigration
Homigialsteuer
Konversion
Steuer
Verbrecher
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:38 MESZ