Oberförsterei Dannenberg (Bestand)
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NLA HA, Hann. 182 Dannenberg
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.7 Landwirtschaft, Domänen, Forsten >> 1.12.7.2 Untere Provinzialbehörden >> 1.12.7.2.3 Oberförstereien im Reg. Bezirk Lüneburg
1862-1956
Enthält: Lagerbücher, Forst- und Wirtschaftspläne, Grenz-, Flächen- und Grundbuchangelegenheiten, Rezess
Geschichte des Bestandsbildners: Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Aus verschiedenen Forstrevieren der Forstinspektionen Göhrde und Medingen sind zunächst die Oberförstereien Zienitz (mit den Schutzbezirken Gohlau, Dragahn, Zienitz I und II), Röthen (mit den Schutzbezirken Hohenfier, Röthen I und II, Leitstade) und Siemen (mit den Schutzbezirken Schnackenburg, Schletau, Blütlingen, Clenze, Oerenburg, Rehbeck, Dünsche, Pretzetze, Zadrau/Siemen, Seybruch) eingerichtet worden (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1867, 1870, 1874).
Ab 1887 wird die Oberförsterei Zienitz umbenannt in Oberförsterei Göhrde-Ost zu Zienitz; die Oberförsterei Röthen wird umbenannt in Göhrde-West zu Göhrde. Um 1900 entstand aus den Schutzbezirken Gohlau, Dragahn, Leitstade, Pretzetze und Seybruch der o.g. Oberförstereien die Oberförsterei Dannenberg. Die Oberförsterei Göhrde-Ost zu Zienitz wurde aufgehoben, aus der ehemaligen Oberförsterei Siemen wurde die Oberförsterei Lüchow und aus der Oberförsterei Göhrde-West die Oberförsterei Göhrde (vgl. Handbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1880, 1885/86 bis 1900).
1934 sind die Oberförstereien in Forstämter umbenannt worden (vgl. Ministerialbl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Dannenberg/Elbe. Dieses bestand im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Pretzetze, Gohlau, Dragahn und Leitstade sowie dem Forstaufseherbezirk Seybruch (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 170).
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Dannenberg ist bislang folgende Ablieferung des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Dannenberg eingegangen:
Acc. 2008/025
Der Bestand enthält auch einzelne Akten der ehemaligen Oberförstereien Siemen und Zienitz.
Akten mit einer Laufzeit nach 1945 finden sich im Bestand Nds. 660 Dannenberg.
Stand: Juli 2010
Bearbeiter: Christiane Drewes (2010)
Zusatzinformationen: Hinweis: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.
Geschichte des Bestandsbildners: Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Aus verschiedenen Forstrevieren der Forstinspektionen Göhrde und Medingen sind zunächst die Oberförstereien Zienitz (mit den Schutzbezirken Gohlau, Dragahn, Zienitz I und II), Röthen (mit den Schutzbezirken Hohenfier, Röthen I und II, Leitstade) und Siemen (mit den Schutzbezirken Schnackenburg, Schletau, Blütlingen, Clenze, Oerenburg, Rehbeck, Dünsche, Pretzetze, Zadrau/Siemen, Seybruch) eingerichtet worden (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1867, 1870, 1874).
Ab 1887 wird die Oberförsterei Zienitz umbenannt in Oberförsterei Göhrde-Ost zu Zienitz; die Oberförsterei Röthen wird umbenannt in Göhrde-West zu Göhrde. Um 1900 entstand aus den Schutzbezirken Gohlau, Dragahn, Leitstade, Pretzetze und Seybruch der o.g. Oberförstereien die Oberförsterei Dannenberg. Die Oberförsterei Göhrde-Ost zu Zienitz wurde aufgehoben, aus der ehemaligen Oberförsterei Siemen wurde die Oberförsterei Lüchow und aus der Oberförsterei Göhrde-West die Oberförsterei Göhrde (vgl. Handbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1880, 1885/86 bis 1900).
1934 sind die Oberförstereien in Forstämter umbenannt worden (vgl. Ministerialbl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Dannenberg/Elbe. Dieses bestand im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Pretzetze, Gohlau, Dragahn und Leitstade sowie dem Forstaufseherbezirk Seybruch (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 170).
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Dannenberg ist bislang folgende Ablieferung des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Dannenberg eingegangen:
Acc. 2008/025
Der Bestand enthält auch einzelne Akten der ehemaligen Oberförstereien Siemen und Zienitz.
Akten mit einer Laufzeit nach 1945 finden sich im Bestand Nds. 660 Dannenberg.
Stand: Juli 2010
Bearbeiter: Christiane Drewes (2010)
Zusatzinformationen: Hinweis: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.
0,3
Bestand
Literatur: Walter Kremser: Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ
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