Johann Tuchscherer, Gerichtsschreiber zu Nürnberg, schreibt Dr. Peter Neithardt: Sein Schreiben vom 29. Januar 1484 [vgl. A Urk. lfd. Nr. 2546] mit dem Angebot, dem jungen Heinrich Vischer beim Versuch, in der Kanzlei der Stadt Ulm unterzukommen behilflich zu sein, hat er erhalten. Dafür bedankt er sich auch im Namen Heinrich Vischers des Alten. Nachdem nun aber Georg Russell die Stadtschreiberstelle in Windsheim ("Wynszheym") [heute Bad Windsheim/Lkr. Neustadt a. d. Aisch/Bad Windsheim] nicht erhalten hat, bittet er ihn nochmals dringend, sich für Heinrich Vischer den Jungen einzusetzen, sobald in der Ulmer Kanzlei eine Stelle frei wird. Dieser sei für die dortigen Aufgaben geeignet und an seinem Lebenswandel sei nichts zu tadeln. Auch sei es wegen der Lage seines Vaters notwendig, dass er schnellstmöglich irgendwo unterkommt.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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