Bürgerannahmen, Bürgerrechtsverzichte Israeliten
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, GemA Fo 1 Bü 18
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, GemA Fo 1 Bestand Ernsbach
Bestand Ernsbach >> 1. Akten und Bände nach dem systematischen Aktenplan für die Württembergische Gemeindeverwaltung (Flattich 1955) >> 1.1 Verfassung und Verwaltung >> 1.1.2 Gemeinde >> 1.1.2.1 Allgemeinde Angelegenheiten, Name und Gebiet, Gemeindeangehörige
1822-1849
Enthält:
- Bürgerrechtsverzichtsurkunde Ricka, Tochter des Schutzjuden Moses Koppel, welche sich zu Hohberg (Oberamt Waiblingen) einlassen will, 1822
- Geburtsbrief unverheiratete Jüdin Gela Monheimer von Oberdorf (Oberamt Neresheim), 1823
- Geburtsbrief Jüdin Bela, Tochter des verstorbenen Schutz- und Handelsjuden Meyer Sontheimer zu Weikersheim (Oberamt Mergentheim), 1824
- Attestat Witwe Ettel, gewesene Ehefrau des Schutzjuden Abraham Samuel zu Sontheim (Oberamt Heilbronn), 1825
- Bürgerrechtsverzichtsurkunde Keile Lehmann, welche sich zu Großeicholzheim niederlassen will, 1828
- Bürgerrechtsverzichtsurkunde Rifka, Tochter des weiland Samuel Abraham, welche sich zu Stein (Baden) niederlassen will, 1828
- Bürgerrechtsverzicht Gidel Koppel, welche sich zu Merchingen niederlassen will, 1831
- Bürgerrechtsverzichtsurkunde Adelheid Nathan, welche sich zu Korb (Oberamt Neckarsulm) niederlassen will, 1832
- Attestat Israelitin Barbara Stern zu Nagelsberg (Oberamt Künzelsau), 1832
- Attestat Judit Rosenthal zu Laudenbach (Oberamt Mergentheim), 1832
- Bürgerrechtsverzicht Henriette Israel, welche sich zu Rosenberg (Großherzogtum Baden) niederlassen will, 1836
- Attestat Gidle Hirsch, Tochter des Schutz- und Handelsjuden Henle Hirsch zu Berlichingen (Oberamt Künzelsau), 1841
- Geburtsbrief Henle, Tochter des Handelsmanns Jakob Hirsch Selz zu Niederstetten (Oberamt Gerabronn), 1841
- Untertanenverzicht Sara Rothschild, welche sich zu Neuenstein (Großherzogtum Baden) niederlassen will, 1841
- Geburtsbrief Carolina, Tochter des Heium Lindner zu Mulfingen (Oberamt Künzelsau), 1842
- Geburtsbrief Judith/Judas, Tochter des israelitischen Beisitzers und Metzger Heskiel Heidenheimer zu Berlichingen (Oberamt Künzelsau), 1842
- Untertanenverzicht Hanna Morgenroth, welche sich zu Billigheim (Großherzogtum Baden) niederlassen will, 1843
- Geburtsbrief Gütele, Tochter des Israeliten und Händlers Benkis Neuburger zu Lauchheim (Oberamt Ellwangen), 1844
- Geburtsbrief Sara Giedel, Tochter des Handelsmanns Majer Reif zu Hollenbach (Oberamt Künzelsau), 1845
- Akte der Verehelichung des Michael Israel mit Mändele Berlichinger zu Berlichingen (Oberamt Künzelsau), 1849
- Bürgerrechtsverzichtsurkunde Ricka, Tochter des Schutzjuden Moses Koppel, welche sich zu Hohberg (Oberamt Waiblingen) einlassen will, 1822
- Geburtsbrief unverheiratete Jüdin Gela Monheimer von Oberdorf (Oberamt Neresheim), 1823
- Geburtsbrief Jüdin Bela, Tochter des verstorbenen Schutz- und Handelsjuden Meyer Sontheimer zu Weikersheim (Oberamt Mergentheim), 1824
- Attestat Witwe Ettel, gewesene Ehefrau des Schutzjuden Abraham Samuel zu Sontheim (Oberamt Heilbronn), 1825
- Bürgerrechtsverzichtsurkunde Keile Lehmann, welche sich zu Großeicholzheim niederlassen will, 1828
- Bürgerrechtsverzichtsurkunde Rifka, Tochter des weiland Samuel Abraham, welche sich zu Stein (Baden) niederlassen will, 1828
- Bürgerrechtsverzicht Gidel Koppel, welche sich zu Merchingen niederlassen will, 1831
- Bürgerrechtsverzichtsurkunde Adelheid Nathan, welche sich zu Korb (Oberamt Neckarsulm) niederlassen will, 1832
- Attestat Israelitin Barbara Stern zu Nagelsberg (Oberamt Künzelsau), 1832
- Attestat Judit Rosenthal zu Laudenbach (Oberamt Mergentheim), 1832
- Bürgerrechtsverzicht Henriette Israel, welche sich zu Rosenberg (Großherzogtum Baden) niederlassen will, 1836
- Attestat Gidle Hirsch, Tochter des Schutz- und Handelsjuden Henle Hirsch zu Berlichingen (Oberamt Künzelsau), 1841
- Geburtsbrief Henle, Tochter des Handelsmanns Jakob Hirsch Selz zu Niederstetten (Oberamt Gerabronn), 1841
- Untertanenverzicht Sara Rothschild, welche sich zu Neuenstein (Großherzogtum Baden) niederlassen will, 1841
- Geburtsbrief Carolina, Tochter des Heium Lindner zu Mulfingen (Oberamt Künzelsau), 1842
- Geburtsbrief Judith/Judas, Tochter des israelitischen Beisitzers und Metzger Heskiel Heidenheimer zu Berlichingen (Oberamt Künzelsau), 1842
- Untertanenverzicht Hanna Morgenroth, welche sich zu Billigheim (Großherzogtum Baden) niederlassen will, 1843
- Geburtsbrief Gütele, Tochter des Israeliten und Händlers Benkis Neuburger zu Lauchheim (Oberamt Ellwangen), 1844
- Geburtsbrief Sara Giedel, Tochter des Handelsmanns Majer Reif zu Hollenbach (Oberamt Künzelsau), 1845
- Akte der Verehelichung des Michael Israel mit Mändele Berlichinger zu Berlichingen (Oberamt Künzelsau), 1849
1 Faszikel
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:19 MEZ
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