Propst Eberhard, Äbtissin Katharina, Priorin Kunigunde und der Konvent des Klosters Allendorf (Aldin-) verkaufen Berthold von Bernshausen (Bernhusin) auf dessen Lebenszeit eine Salzpfanne (nappin) und eine zugehörige Sole (suln) zwischen Konrad Wernhers Pfanne und Konrad Bolzis für erhaltene 70 Pfund Heller, die sie für den Kauf der Korngülte zu Westhausen (-husin) bei Ludwig von Krayenberg (Creyen-) aufgewendet haben. Nach dem Tod Bertholds soll die Äbtissin ohne Behinderung durch den Propst jährlich aus der Salzpfanne zwei Pfund einnehmen, von denen ein Jahrtag für Berthold zu bestreiten ist. Es siegeln (1) Propst und (2) Konvent. Zeugen: Albrecht von Krayenberg und Berthold von Wildprechtroda (Wylbrechterode), beide Ritter, die Brüder Gerlach und Berthold von Kranlucken (Cralucke), Ludwig von Krayenberg und sein Bruder Apel, Gottfried von Wildprechtroda, Hertnid von Leimbach (Lein-) und andere.

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Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Meiningen