W 002, 19
W 002 Manuskripte II
Manuskripte II
(860, 1152-1729) 16. Jh.- 18. Jh.
Enthaeltvermerke: Enthält v.a.: Verträge zwischen dem Bischof von Münster und dem Grafen von Ostfriesland wegen Märkten, Schiffahrt und Zöllen, (1497); die Familie von Merveldt verpfändet dem Grafen von Solms die Freistühle in Freienhagen, (1391); Vertrag zwischen dem Stift Münster und dem Vest Recklinghausen über Handel und Zölle, (1477); Vertrag zwischen dem Stift Münster und dem Herzogtum Braunschweig wegen Sicherheit und Handel, (1494); Nachrichten über Gut Darfeld, (1396-1464); Bestätigung des Adels der Familie von Ascheberg, (1583); Erhebung von Reichssteuern, (1504-1524); Vertrag des Stiftes Münster mit der Stadt Groningen über die Errichtung eines Kanals von der Ems nach Groningen, (1483); Unterstellung von fünf Kirchspielen des Landes Westerwolde unter den Schutz des Stifts Münster, (1316, 1486); Streitigkeiten darüber mit dem Herzog von Geldern, (1530); Einigung zwischen dem Stift Münster und der Stadt Groningen, (1482); Verzeichnis der im Jahr 1410 in den Türmen und Schlössern zu Altena und Wetter vorgefundenen Urkunden, (1410); Nachrichten über die Familien von Herborn und von Beverförde und ihre Güter, insbesondere das Haus Werries, (14. -15. Jh.); Verzeichnis der Allodial- und Lehngüter des Grafen von Dalen in Depenheim, (1188); Vergleich zwischen der Stadt Münster und dem Domkapitel, (1663); Vergleich zwischen dem Kloster Varlar und der Stadt Coesfeld, (1248); Stiftung des Klosters Gravenhorst, (1256); Übertragung der Kirche zu Riesenbeck an das Kloster Gravenhorst, (1275); Stiftungen für die Kirche in Altenlünen, (1707, 1713); Verträge zwischen den Stiften Münster und Utrecht, (1448, 1484); Nachrichten über die Stadt Dülmen, (1134-1657); Nachrichten über die Stadt Papenburg, (1633-1699); Stiftung des Klosters Herzebrock, (860); Stiftung des Klosters Wittmarsen, (1152, 1154); Davensbergischer Wildbann, (1569). Enthält auch: Abschrift von Urkunden Kaiser Wenzels, (1382); Maximilians I., (1507, 1508); Papst Alexanders VI., (1492); Papst Julius II., (1508);
Sammlungsregistraturbildner
Sachakte
Merveldt, von
Solms
Herborn, von
Beverförde, von
Dalen, von
Alexanders VI., Papst
Julius II., Papst
Aschberg, von
Maximilians I.
Wenzels,
Ostfriesland
Freienhagen***S.
Recklinghausen, Vest
Braunschweig, Herzogtum
Darfeld, Gut
Groningen, Stadt
Westerwolde
Geldern,
Altena
Wetter
Werries, Haus
Varlar, Kloster
Coesfeld, Stadt
Gravenhorst, Klosters
Riesenbeck
Altenlünen,
Dülmen, Stadt
Papenburg,, Stadt
Herzebrock, Klosters
Wittmarsen, Klosters
Depenheim,
Ems
Utrecht,
Münster, Fürstbistum
Wildbann,
Freistühle
Kanals
Domkapitel,
Reichssteuern,
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:50 MEZ
Namensnennung 4.0 International