(Godstich, Propst, Petrus Cevow, Dekan, das Kapitel der Nikolaikirche zu Stendal, und Rat der Stadt Stendal)
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U 21 II 1, Nr. 429 (Benutzungsort: Magdeburg)
Rep. U 21, IV Domstift Stendal, Nr. 429
U 21 II 1 (Benutzungsort: Magdeburg) Domstift Stendal
Domstift Stendal
1473 Mai 21
Urkunden
Inhalt: Propst Godstich, Dekan Petrus Cevow und das Kapitel der Nikolaikirche zu Stendal sowie der Rat dieser Stadt bezeugen, dass der verstorbene Vikar der Kirche Unser Lieben Frauen zu Stendal Johan Bruncke durch seinen Testamentarius Hermen Bantzkow einen Altar zu Ehren der Heiligen Clemens und Cäcilia in dieser Kirche gestiftet hat und dotiert hat, und zwar mit Geldrenten aus Tangermünde - erkauft von Hans Redekin - und Bülitz (<Butzst>) sowie Getreiderenten aus dem Dorf Polkow. Hermen Bantzkow stiftet dafür einen Kelch, Meßbuch, Ornat u. a. Nach dem Tode Hermen Bantzkows als Besitzer des Altars sollen das Domstift und die Kirche Unser Lieben Frauen bei Erledigung des Altars jeweils im Wechsel die nachfolgenden Vikar präsentieren und einsetzen. Der Vikar nach dem Tode des Bantzkow soll durch die Stendaler Bürger Benedictus Calue und Hinrick Buckholte bestimmt werden. Von den jährlichen Renten des Altars sollen sowohl die Kirche Unserer Lieben Frauen als auch das Kapitel der Nikolaikirche Abgaben erhalten.
Datumszitat: 1473 <Ahm ffrigdage na dem Sondage Cantate>
Ort: o. O.
Beglaubigungen: Unterschrift, Notar
Überlieferungsform: vidimierte Abschrift
Beschreibstoff: Pap.
Edition/Regest: Druck: Riedel A V, S. 237 f.
Datumszitat: 1473 <Ahm ffrigdage na dem Sondage Cantate>
Ort: o. O.
Beglaubigungen: Unterschrift, Notar
Überlieferungsform: vidimierte Abschrift
Beschreibstoff: Pap.
Edition/Regest: Druck: Riedel A V, S. 237 f.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:17 MESZ