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König Heinrich II. schenkt dem Kloster Fulda auf Bitten des Abtes
Branthoh [II.] den um das Kloster gelegenen Königsforst innerhalb
angegebener Gr...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 901-1050
1012 Dezember 29
Ausfertigung, Pergament, durchgedrücktes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Data IIII Kalendas Ianuarii indictione X anno Dominicae incarnationis millesimo XIII anno vero domni secundi Heinrici regnantis XI; actum Polida
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: König Heinrich II. schenkt dem Kloster Fulda auf Bitten des Abtes Branthoh [II.] den um das Kloster gelegenen Königsforst innerhalb angegebener Grenzen mit Bann und allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Klosters. Genannt werden die Orte Hofbieber, Wolferts, Rothemann, (Byochineberge), Kalbach, Flieden, Langenau [Gem. Magdlos, südwestl. Fulda] (Langenaho), Weidenau, Gunzenau, (Mosebrunnen), Crainfeld, Bermuthshain, Ilbeshausen, Herbstein, [Bad Salz-]Schlirf, Schlitz und Fulda. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Handlungsort: Pöhlde. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Rekognoszent: Kanzler Gunther in Vertretung des Erzkaplans Erkanbald
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Codex Eberhardi, Bd. 2, f. 50; StaM, Kopiare Fulda: K 430, f. 73-74
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: MGH DD H II, Nr. 253; Regest: RI II, 4, 1, Nr. 1768
Vermerke (Urkunde): Literatur: Hofemann, Studien, S. 32 f.
Online-Regest der Regesta Imperii (http://www.regesta-imperii.de/id/1012-12-29_1_0_2_4_1_518_1768)
Es handelt sich um den Forst Branfirst, vgl. Knaus, Forstprivilegien, S. 36-46.
Vgl. das Transsumpt dieser Urkunde in Nr. 1292.
Vgl. zur Identifikation von Langenau Codex Eberhardi, Bd. 2, S. 220; (Mosebrunnen): Quelle der Moos, fließt in die Lüder, vgl. ebd., S. 259; (Byochineberge) fehlt im Codex Eberhardi.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.