Johann, erwählter Bischof zu Straßburg und Landgraf zu Elsass, belehnt, nach Absterben seines Vorgängers Bischof Erasmus sowie des letzten Lehenträgers Jakob Böcklin, nunmehr Ludwig Böcklin als den Ältesten der Familie, für sich selbst und als Lehenträger seiner Verwandten, seiner Brüder Heinrich und Hans Konrad, Söhne des +Ulman Böcklin, der Brüder Philipp Jakob und Wilhelm, Söhne des +Wolf Böcklin, des Wilhelm, Sohn des +Glade Böcklin und des Rudolf, Sohn des +Asmus Böcklin, mit 2 ½ Fuder Weingeldes auf der Bede zu Dalheim, ½ Fuder Weingeldes zu Newweyler und 5 £ Geldes auf 5 armen Mannen, gen Kugelberg gehörig, Mannlehen, was alles samt anderen Lehen von dem +Grafen Nikolaus zu Sarwerden, Domherrn am Hochstift Straßburg, dem Stift heimgefallen war, und beurkundet, dass der Belehnte den üblichen Leheneid abgelegt hat. Or. Perg. S. Kop. Pap. lib. begl. am 26. Oktober 1599 durch Andreas Pfüzer, Notar und Bürger zu Straßburg, m. S. und U. Lt. Dorsalvermerk waren für die Urkunde 9 fl. Taxa und 1 fl. der camera zu entrichten
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Johann, erwählter Bischof zu Straßburg und Landgraf zu Elsass, belehnt, nach Absterben seines Vorgängers Bischof Erasmus sowie des letzten Lehenträgers Jakob Böcklin, nunmehr Ludwig Böcklin als den Ältesten der Familie, für sich selbst und als Lehenträger seiner Verwandten, seiner Brüder Heinrich und Hans Konrad, Söhne des +Ulman Böcklin, der Brüder Philipp Jakob und Wilhelm, Söhne des +Wolf Böcklin, des Wilhelm, Sohn des +Glade Böcklin und des Rudolf, Sohn des +Asmus Böcklin, mit 2 ½ Fuder Weingeldes auf der Bede zu Dalheim, ½ Fuder Weingeldes zu Newweyler und 5 £ Geldes auf 5 armen Mannen, gen Kugelberg gehörig, Mannlehen, was alles samt anderen Lehen von dem +Grafen Nikolaus zu Sarwerden, Domherrn am Hochstift Straßburg, dem Stift heimgefallen war, und beurkundet, dass der Belehnte den üblichen Leheneid abgelegt hat. Or. Perg. S. Kop. Pap. lib. begl. am 26. Oktober 1599 durch Andreas Pfüzer, Notar und Bürger zu Straßburg, m. S. und U. Lt. Dorsalvermerk waren für die Urkunde 9 fl. Taxa und 1 fl. der camera zu entrichten
Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/2 Nr. 331
Reg.: Schwarz Nr. 313
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/2 Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Urkunden
Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Urkunden >> Urkunden
1571 Juni 5 (1571, Juni 5 (Zinstag nach Pfingsten))
Urkunden
Ausstellungsort: Zabern
Aussteller: Johann, Bischof zu Straßburg
Siegler: S.: der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Aussteller: Johann, Bischof zu Straßburg
Siegler: S.: der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:35 MEZ