Der halbe Zehnt im Dorf und im Feld zu Ritte [Großenritte, heute Stadtteil von Baunatal, Lkr. Kassel] mit seinem Zubehör, den die Familie von Amel...
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Urk. 14, 9418
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Murhard, Nr. 1
A I u, Murhart sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe M >> Mu >> Murhard (Murhart) >> 1700-1799
1786 November 23
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der halbe Zehnt im Dorf und im Feld zu Ritte [Großenritte, heute Stadtteil von Baunatal, Lkr. Kassel] mit seinem Zubehör, den die Familie von Amelunxen zu Lehen und von diesen wiederum die Vorfahren der 1740 Belehnten zu Afterlehen getragen hatten. Das Lehen war der Familie von Amelunxen jedoch wegen unterlassener Lehnsfolge durch Bescheid vom 6. Dezember 1738 entzogen worden. [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich Murhard
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich Murhard
Belehnte/r: Konrad Heinrich Murhard, Sohn des verstorbenen Johann Georg Murhard, und sein Bruder Konrad Hermann, sowie Heinrich Murhard, Sohn des verstorbenen Niklas Konrad Murhard, und anstatt des Georg Heinrich Murhard dessen Vormund, der Justizrat Gustav Levin Christian Homberg zu Vacha
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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