Seelgerätstiftung von Gütern zu Winmanneshusen an Kloster Caldern
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Urk. 17, 66
Urk. 17 Kloster Caldern - [ehemals: A II]
Kloster Caldern - [ehemals: A II] >> 1200-1299
1297 Oktober 19
(A) Ausf. Perg. S. abh. 1) 75 mm Dm. Landgraf barhaupt zu Pferde nach rechts mit Fahne und Lö-wenschild. U: + S o VNIVERSITATIS o BVRGENSIVM IN o GRVNEBERC 2) 52 mm Dm. Mit Kreuzchen besäter Dreiecksschild, Kirchenspange. U: + S' MENGOTI o AVREI o DE o CRONENBERG. (C) Abschr. K 269 fol. 153.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1297, 14. kalendas Novembris.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Meingot [Gülden] von Grünberg (Cronenberg), Ritter, und seine Ehefrau Agnes überlassen Äbtissin und Konvent des Zisterzienserinnenklosters Caldern, Mainzer Diözese, für ihre Tochter Agnes und zu ihrem Seelenheil ihre Güter zu Winmanneshusen, die Wiegand besitzt und von denen 3 Malter Roggen, 1 Mött ½ Malter Hafer und 16 leichte Pfennige entrichtet werden, Güter zu Oberettingshausen (superiori Ittenshusen), die Rupert besitzt und von denen 11 Schillinge Pfennige und 4 Pfennige jährlich entrichtet werden, und die dortigen Güter Irmgards gen. vom Obstgarten (de Pomerio), von denen 9 Schillinge Pfennige und 2 Pfennige gezahlt werden, und Güter zu Niederettingshausen, die Guda innehat, mit 3 Schillingen und 4 Pfennigen Wetterauer Münze Jahreszins.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Friedrich, Propst zu Caldern, Strebekotz und Meingot gen. Flecken, Ritter, Rupert, Landsiedel (colonus) zu Ettingshausen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Stadt Grünberg (Gruonenberg) und der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: [Regest: Schunder Nr. 73]
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Meingot [Gülden] von Grünberg (Cronenberg), Ritter, und seine Ehefrau Agnes überlassen Äbtissin und Konvent des Zisterzienserinnenklosters Caldern, Mainzer Diözese, für ihre Tochter Agnes und zu ihrem Seelenheil ihre Güter zu Winmanneshusen, die Wiegand besitzt und von denen 3 Malter Roggen, 1 Mött ½ Malter Hafer und 16 leichte Pfennige entrichtet werden, Güter zu Oberettingshausen (superiori Ittenshusen), die Rupert besitzt und von denen 11 Schillinge Pfennige und 4 Pfennige jährlich entrichtet werden, und die dortigen Güter Irmgards gen. vom Obstgarten (de Pomerio), von denen 9 Schillinge Pfennige und 2 Pfennige gezahlt werden, und Güter zu Niederettingshausen, die Guda innehat, mit 3 Schillingen und 4 Pfennigen Wetterauer Münze Jahreszins.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Friedrich, Propst zu Caldern, Strebekotz und Meingot gen. Flecken, Ritter, Rupert, Landsiedel (colonus) zu Ettingshausen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Stadt Grünberg (Gruonenberg) und der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: [Regest: Schunder Nr. 73]
Altes Repertorium A II Nr. 3, S. 321
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ