Immediatprozess zwischen der Wetterauischen Reichsritterschaft und den reformierten Fürsten Johann Moritz zu Nassau-Siegen vor dem Reichshofrat wegen des Mandats zur Entlassung des aufgrund von Totschlags inhaftierten Freiherrn Ferdinand Maximilian von Weichs
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 21 I Nr. 3
F 003 Mittelrheinische Reichsritterschaft
Mittelrheinische Reichsritterschaft
(1466-1613) 1667, 1677-1691
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Designation der enthaltenen Aktenschriftstücke; Abschriften von Korrespondenzen des Kaisers mit der Regierung zu Nassau-Siegen und Kurtrier; Kaiserliches Mandat vom 24.05.1667 (Original); Prozessunterlagen (Suppliken, Exzeptionen, Remonstrationen, Repliken, Abschriften aus Reichshofratsprotokollen, Schlussschrift) mit abschriftlichen Beilagen vor allem älterer rechtrelevanter Dokumente des 15. und 16. Jahrhunderts; Abschrift eines Urfehdebriefs des Albert von Selbach, genannt Lohe vom 16.03.1612; Abschrift eines Bescheids im Rechtsstreit zwischen Wilhelm von Reiffenberg zu Waldmannshausen und den Täten zu Dillenburg vom 24.09.1582; Abschrift eines Briefes des Albrecht von Selbach genannt Loh an den gräflich-nassauischen Hofmeister Philipp von Selbach vom 05.04.1584 wegen des Ablebens seines Bruders; Protokollauszug vom 18.05.1551 betreffend einen Streit zwischen der Gemeinde Irmgarteichen und den Junkern von Bicken wegen der Hude und Viehtrift. Korrespondenten u.a.: Franz Martin Menßhengen (Wien), Kaiser Leopold I., Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen, Notar Johannes Philipp Eiershausen, Anwalt Andreas Neumann.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.6. Außerwestfälische Territorien und Institutionen (F) (Tektonik)
- Mittelrheinische Reichsritterschaft (Bestand)