Nicht angeführt (Kurze Wiedergabe über das Konzentrationslager Flossenbürg).
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0.4, 047/0366a
former reference number: Flossenbürg 1
former reference number: 266, Folio 64, 65, 66
former reference number: 266a, Folio 64, 65, 66
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Flossenbürg >> Evakuierung und Befreiung
30.04.1945
In Flossenbürg wurden 15 engl. Journalisten verhaftet und verschwanden. Die Hinrichtung geschah mit Einverständnis des Kommandanten Fritzsch und seines Adjutanten Baumgartner. Am 16.04.1945 verließ die SS in Eile das Lager, da die Amerikaner näherkamen und stellte es unter die Verwaltung des Bürgermeisters von Flossenbürg. An einem Tag hißte man eine weiße Fahne auf dem Dach, jedoch mußte sie wieder eingeholt werden, da am nächsten Tag die SS zurückkam und das Lager evakuieren ließ. Das war am 20.04.1945, an Hitlers Geburstag. Nach dem die SS sämtliche Dokumente vernichtet hatte, verließen ca. 14.000 Häftlinge das Konzentrationslager. Die Begleitmannschaft bestand aus deutschen Häftlingen, die SS-Uniformen trugen. Zurück blieben 1500 Kranke mit ihren Pflegern. Am 23.04.1945 Befreiung durch amerik. Truppen.
Konzentrationslager Flossenbürg, Zeugen M. Kucera, K. Prochaska
Art: Durchschrift vom Original
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ