Nicht angeführt (Polnischer Schutzhäftling Franciszek CZYZ).
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 006/0056a
former reference number: Auschwitz 10
former reference number: I313, Folio 188-190
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Auschwitz >> Häftlingsgruppen
30.11.1942
Der oben genannte Häftling Nr. 65 662, von Beruf Geistlicher der am 15.09.1942 ins Konzentrationslager Auschwitz kam, macht folgende Aussage:
Für Untergrund-Arbeit war er nicht zu begeistern. Flugblätter hat er nicht gelesen und auch solche im Kloster nicht gesehen. Von einer Beteiligung anderer Klosterbrüder an illegalen Aktionen ist ihm nichts bekannt.
In seinen Predigten wurde nicht über Politik gesprochen. Seine Verhaftung erfolgte wegen Hilfeleistung zur Flucht eines französischen Kriegsgefangenen.
Für Untergrund-Arbeit war er nicht zu begeistern. Flugblätter hat er nicht gelesen und auch solche im Kloster nicht gesehen. Von einer Beteiligung anderer Klosterbrüder an illegalen Aktionen ist ihm nichts bekannt.
In seinen Predigten wurde nicht über Politik gesprochen. Seine Verhaftung erfolgte wegen Hilfeleistung zur Flucht eines französischen Kriegsgefangenen.
Konzentrationslager Auschwitz, Abteilung II
Abgebende Stelle: Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen Ludwigsburg
Art: Fotokopie einer Abschrift
Archivale
Polnisch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ