Grenzübergangsstellensicherungsregiment-26 (Bestand)
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BArch DVH 51-10
call number: DVH 51-10
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Verteidigung >> Ministerium für Nationale Verteidigung und Nationale Volksarmee >> Nationale Volksarmee >> Grenzpolizei und Grenztruppen
1971-1985
Geschichte des Bestandsbildners: Das GÜST-Sicherungsregiment-26 wurde am 23. März 1971 lt. Befehl Nr. 138/70 und Nr. 22/70 des Ministers für Nationale Verteidigung, Anordnung Nr. 18/70 und Befehl Nr. 02/71 des Stadtkommandanten aus Kräften der 1. und 2. Grenzbrigade der Stadtkommandantur der Hauptstadt Berlin formiert und wie folgt disloziert:
- Berlin-Niederschönhausen (Walter-Husemann-Kaserne):
Stab,
1. bis 4. Sicherungskompanie,
Sicherungszug Brandenburger Tor,
Einheiten der materiell-technischen und medizinischen Sicherstellung
- Kleinmachnow, Stahnsdorfer Damm:
5. Sicherungskompanie,
- Potsdam-Babelsberg, Spitzweggasse
6. Sicherungskompanie.
Die 1. bis 4. Sicherungskompanie erhielt mit dem Stellenplan und Ausrüstungsnachweis ab 01. Dez. 1971 die zuvor im Mai 1971 eingeführte Probestruktur, 3 Züge zu je 3 Gruppen, bestätigt.
Der Einsatz der 1. bis 4. Sicherungskompanie zur Sicherung der Staatsgrenze erfolgte an folgenden Grenzübergangsstellen:
Bornholmer Straße,
Chausseestraße,
Invalidenstraße,
Marschallbrücke,
Bahnhof Friedrichstraße einschließlich S-Bahnhof Nordbahnhof,
Friedrich-/Zimmerstraße,
Heinrich-Heine-Straße,
Oberbaumbrücke,
Sonnenallee,
Britzer Zweigkanal,
Waltersdorfer Chaussee.
Einsatz der 5. und 6. Sicherungskompanie an den Grenzübergangsstellen im Raum Potsdam:
Drewitz/Autobahn,
Bahnhof Drewitz,
Bahnhof Griebnitzsee,
Staaken,
Bahnhof Staaken,
Kontrollpunkt Kohlhasenbrück,
Kontrollpunkt Rote Brücke.
Mit Wirkung vom 01. Apr. 1974 formierte sich die 7. Sicherungskompanie, in die der selbständige Sicherungszug Brandenburger Tor eingegliedert wurde. Die Formierung war die Folge zusätzlicher Sicherungsaufgaben im Bereich des Westteils des Bahnhofes Friedrichstraße.
Mit der Einführung eines neuen Stellenplanes und Ausrüstungsnachweise am 01. Dez. 1976 wurde die 8. Sicherungskompanie im Standort Falkensee und eine Pioniergruppe aufgestellt.
Am 01. Dez. 1981 wurde die 9. Sicherungskompanie mit 4 Sicherungszügen im Standort Hennigsdorf gebildet. Sie hatte die Aufgabe die Staatsgrenze und den grenzüberschreitenden Verkehr auf dem Territorium der Grenzübergangsstelle Stolpe/Autobahn zu sichern.
Das GÜST-Sicherungsregiment-26 unterstand ab 30. Juli 1971 lt. Befehl Nr. 69/71 des Ministers für Nationale Verteidigung und dem Befehl Nr. 29/71 des Chefs der Grenztruppen der DDR dem Grenzkommando MITTE.
Die militärische Hauptaufgabe des GÜST-SiR-26 bestand in der normalen Grenzsicherung der Grenzübergangsstellen im Raum Berlin und Potsdam und des Brandenburger Tores mit dem Ziel eine hohe Sicherheit und Ordnung auf den Grenzübergangsstellen und den reibungslosen grenzüberschreitenden Verkehr zu gewährleisten sowie Grenzdurchbrüche und Provokationen nicht zuzulassen. Das erfolgte im Zusammenwirken mit den Grenzregimentern sowie mit den Kräften der Passkontrolleinheiten, der Grenzzollämter und der Deutschen Volkspolizei.
Den Ehrennamen "Walter Husemann" bekam das GÜST-SiR-26 am 07.Okt. 1969 verliehen.
Am 07. Okt. 1971 verlieh der Stellvertreter des Chefs des Kommandos der Grenztruppen für Rückwärtige Dienste, Generalmajor Wilhelm, dem GÜST-Sicherungsregiment-26 auf Grundlage des Beschlusses des Ministerrates der DDR vom 12. Apr. 1956 die Truppenfahne.
Die Auflösung des Truppenteils erfolgte am 01. Nov. 1985 lt. Befehl Nr. 63/85 Ministers für Nationale Verteidigung u. AO 16/85 CGT. Teile des GÜST-SiR-26 sind im Grenzregiment-36 eingeflossen.
Kommandeure:
1971-1976 Oberst Werner Pröhl
1976-1985 Oberst Kurt Steinbach
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Befehle des Kommandeurs, 1972-1985;
- Anordnungen des Kommandeurs, 1972-1983;
- Kalenderpläne der wichtigsten Maßnahmen, 1983-1984;
- Auskunftsberichte, 1978-1979;
- Personelle Stärkemeldungen, 1974-1984;
- Alphabetischer Nachweis über Offiziere, Fähnriche und Berufsunteroffiziere, 1971-1985;
- Finanzökonomie, 1976-1985;
- Organisation und Führung der Grenzsicherung, 1971-1983;
- Ergebnisse der Grenzsicherung, 1971-1981;
- Auskunftsdokumente über Grenzübergangsstellen der Stadt und im Raum Berlin, 1970-1980;
- Veränderungen des Grenzgebietes, 1978;
- Besondere Vorkommnisse und Straftaten, 1971-1974;
- Chronik, 1971-1985;
- Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1971-1983;
- Übergabe/Übernahme von Einheiten und Grenzabschnitten, 1971-1984;
- Grenzaufklärungssammelberichte, 1985;
- Überprüfung der Gefechtsbereitschaft, 1971-1976;
- Ergebnisse der Ausbildungsjahre, 1971-1983;
- Analysen der Wirksamkeit der politisch-idelogischen Arbeit für die Ausbildungsjahre 1977/78-1979/80;
- Monatsinformationsberichte, aktuelle Parteiinformationen, 1980-1981;
- Kalenderpläne der wichtigsten Maßnahmen 1974/75-1980/81.
Erschließungszustand: Datenbank, Findbuch, Findkartei
Vorarchivische Ordnung: Im Kommando der Grenztruppen der DDR in Pätz wurde das Verwaltungsarchiv der Grenztruppen eingerichtet.
Das Verwaltungsarchiv war ein Zwischenarchiv und hatte die Aufgabe die Unterlagen aus den Registraturen der zum Bereich der Grenztruppen gehörenden Dienststellen zu sichten, zu übernehmen, zu bewerten und für die Benutzung, vor allem für dienstliche Zwecke, bereitzustellen.
Die Aktenbildung erfolgte bereits bei den Registraturbildnern auf der Grundlage des Einheitsaktenplanes, K 10/3/001, der für alle Dienststellen der Nationalen Volksarmee verbindlich war. Für die Übergabe des Schriftgutes an das Verwaltungsarchiv galten die militärischen Bestimmungen über das Militärarchivwesen sowie die Bestimmungen über Wachsamkeit und Geheimhaltung.
Die Provenienzstellen waren angehalten das Schriftgut, das seinen Wert für die unmittelbare Aufgabenerfüllung verloren hatte, an das Verwaltungsarchiv zu übergeben.
Der Einheitsaktenplan legte gleichzeitig auch die Aufbewahrungsfristen der Schriftstücke fest.
Diejenigen Unterlagen, die für eine längerfristige Aufbewahrung vorgesehen waren und vor allem die Entwicklung der Grenztruppen widerspiegelten, wurden nach 10 Jahren in das Militärarchiv der DDR, dem zuständigen Archiv, abgegeben.
Im Verwaltungsarchiv erhielten die Akten eine Archivsignatur und wurden nach der Bewertung und Verzeichnung numerisch fortlaufend im Magazin eingelagert .
Im Militärarchiv der DDR erfolgte eine tiefere Verzeichnung und die Akten erhielten eine neue Signatur.
Infolge der Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1990 wurde das Militärarchiv der DDR vom Bundesarchiv übernommen und der Abteilung Militärarchiv zugeordnet. Die Unterlagen des Verwaltungsarchivs der Grenztruppen der DDR verblieben bis zur Auflösung des Militärischen Zwischenarchivs im Jahre 1995 in Potsdam, kamen zwischenzeitlich zum Zecke der Auswertung durch die Staatsanwaltschaft Berlin in das Bundesarchiv Berlin und wurden 1999 dem Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg zugeführt.
Die Zusammenführung der Teilbestände vom Militärarchiv der DDR und dem Verwaltungsarchiv der Grenztruppen der DDR sowie eine neue Tektonik im Bundesarchiv-Militärarchiv machte eine Neuordnung der Bestände notwendig.
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs der Grenztruppen: VA-06-...
Archivsignatur des Militärarchivs der DDR: GT ...
Archivsignatur des Bundesarchivs-Militärarchiv: DVH 51-10/... .
Zitierweise: BArch DVH 51-10/...
- Berlin-Niederschönhausen (Walter-Husemann-Kaserne):
Stab,
1. bis 4. Sicherungskompanie,
Sicherungszug Brandenburger Tor,
Einheiten der materiell-technischen und medizinischen Sicherstellung
- Kleinmachnow, Stahnsdorfer Damm:
5. Sicherungskompanie,
- Potsdam-Babelsberg, Spitzweggasse
6. Sicherungskompanie.
Die 1. bis 4. Sicherungskompanie erhielt mit dem Stellenplan und Ausrüstungsnachweis ab 01. Dez. 1971 die zuvor im Mai 1971 eingeführte Probestruktur, 3 Züge zu je 3 Gruppen, bestätigt.
Der Einsatz der 1. bis 4. Sicherungskompanie zur Sicherung der Staatsgrenze erfolgte an folgenden Grenzübergangsstellen:
Bornholmer Straße,
Chausseestraße,
Invalidenstraße,
Marschallbrücke,
Bahnhof Friedrichstraße einschließlich S-Bahnhof Nordbahnhof,
Friedrich-/Zimmerstraße,
Heinrich-Heine-Straße,
Oberbaumbrücke,
Sonnenallee,
Britzer Zweigkanal,
Waltersdorfer Chaussee.
Einsatz der 5. und 6. Sicherungskompanie an den Grenzübergangsstellen im Raum Potsdam:
Drewitz/Autobahn,
Bahnhof Drewitz,
Bahnhof Griebnitzsee,
Staaken,
Bahnhof Staaken,
Kontrollpunkt Kohlhasenbrück,
Kontrollpunkt Rote Brücke.
Mit Wirkung vom 01. Apr. 1974 formierte sich die 7. Sicherungskompanie, in die der selbständige Sicherungszug Brandenburger Tor eingegliedert wurde. Die Formierung war die Folge zusätzlicher Sicherungsaufgaben im Bereich des Westteils des Bahnhofes Friedrichstraße.
Mit der Einführung eines neuen Stellenplanes und Ausrüstungsnachweise am 01. Dez. 1976 wurde die 8. Sicherungskompanie im Standort Falkensee und eine Pioniergruppe aufgestellt.
Am 01. Dez. 1981 wurde die 9. Sicherungskompanie mit 4 Sicherungszügen im Standort Hennigsdorf gebildet. Sie hatte die Aufgabe die Staatsgrenze und den grenzüberschreitenden Verkehr auf dem Territorium der Grenzübergangsstelle Stolpe/Autobahn zu sichern.
Das GÜST-Sicherungsregiment-26 unterstand ab 30. Juli 1971 lt. Befehl Nr. 69/71 des Ministers für Nationale Verteidigung und dem Befehl Nr. 29/71 des Chefs der Grenztruppen der DDR dem Grenzkommando MITTE.
Die militärische Hauptaufgabe des GÜST-SiR-26 bestand in der normalen Grenzsicherung der Grenzübergangsstellen im Raum Berlin und Potsdam und des Brandenburger Tores mit dem Ziel eine hohe Sicherheit und Ordnung auf den Grenzübergangsstellen und den reibungslosen grenzüberschreitenden Verkehr zu gewährleisten sowie Grenzdurchbrüche und Provokationen nicht zuzulassen. Das erfolgte im Zusammenwirken mit den Grenzregimentern sowie mit den Kräften der Passkontrolleinheiten, der Grenzzollämter und der Deutschen Volkspolizei.
Den Ehrennamen "Walter Husemann" bekam das GÜST-SiR-26 am 07.Okt. 1969 verliehen.
Am 07. Okt. 1971 verlieh der Stellvertreter des Chefs des Kommandos der Grenztruppen für Rückwärtige Dienste, Generalmajor Wilhelm, dem GÜST-Sicherungsregiment-26 auf Grundlage des Beschlusses des Ministerrates der DDR vom 12. Apr. 1956 die Truppenfahne.
Die Auflösung des Truppenteils erfolgte am 01. Nov. 1985 lt. Befehl Nr. 63/85 Ministers für Nationale Verteidigung u. AO 16/85 CGT. Teile des GÜST-SiR-26 sind im Grenzregiment-36 eingeflossen.
Kommandeure:
1971-1976 Oberst Werner Pröhl
1976-1985 Oberst Kurt Steinbach
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Befehle des Kommandeurs, 1972-1985;
- Anordnungen des Kommandeurs, 1972-1983;
- Kalenderpläne der wichtigsten Maßnahmen, 1983-1984;
- Auskunftsberichte, 1978-1979;
- Personelle Stärkemeldungen, 1974-1984;
- Alphabetischer Nachweis über Offiziere, Fähnriche und Berufsunteroffiziere, 1971-1985;
- Finanzökonomie, 1976-1985;
- Organisation und Führung der Grenzsicherung, 1971-1983;
- Ergebnisse der Grenzsicherung, 1971-1981;
- Auskunftsdokumente über Grenzübergangsstellen der Stadt und im Raum Berlin, 1970-1980;
- Veränderungen des Grenzgebietes, 1978;
- Besondere Vorkommnisse und Straftaten, 1971-1974;
- Chronik, 1971-1985;
- Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1971-1983;
- Übergabe/Übernahme von Einheiten und Grenzabschnitten, 1971-1984;
- Grenzaufklärungssammelberichte, 1985;
- Überprüfung der Gefechtsbereitschaft, 1971-1976;
- Ergebnisse der Ausbildungsjahre, 1971-1983;
- Analysen der Wirksamkeit der politisch-idelogischen Arbeit für die Ausbildungsjahre 1977/78-1979/80;
- Monatsinformationsberichte, aktuelle Parteiinformationen, 1980-1981;
- Kalenderpläne der wichtigsten Maßnahmen 1974/75-1980/81.
Erschließungszustand: Datenbank, Findbuch, Findkartei
Vorarchivische Ordnung: Im Kommando der Grenztruppen der DDR in Pätz wurde das Verwaltungsarchiv der Grenztruppen eingerichtet.
Das Verwaltungsarchiv war ein Zwischenarchiv und hatte die Aufgabe die Unterlagen aus den Registraturen der zum Bereich der Grenztruppen gehörenden Dienststellen zu sichten, zu übernehmen, zu bewerten und für die Benutzung, vor allem für dienstliche Zwecke, bereitzustellen.
Die Aktenbildung erfolgte bereits bei den Registraturbildnern auf der Grundlage des Einheitsaktenplanes, K 10/3/001, der für alle Dienststellen der Nationalen Volksarmee verbindlich war. Für die Übergabe des Schriftgutes an das Verwaltungsarchiv galten die militärischen Bestimmungen über das Militärarchivwesen sowie die Bestimmungen über Wachsamkeit und Geheimhaltung.
Die Provenienzstellen waren angehalten das Schriftgut, das seinen Wert für die unmittelbare Aufgabenerfüllung verloren hatte, an das Verwaltungsarchiv zu übergeben.
Der Einheitsaktenplan legte gleichzeitig auch die Aufbewahrungsfristen der Schriftstücke fest.
Diejenigen Unterlagen, die für eine längerfristige Aufbewahrung vorgesehen waren und vor allem die Entwicklung der Grenztruppen widerspiegelten, wurden nach 10 Jahren in das Militärarchiv der DDR, dem zuständigen Archiv, abgegeben.
Im Verwaltungsarchiv erhielten die Akten eine Archivsignatur und wurden nach der Bewertung und Verzeichnung numerisch fortlaufend im Magazin eingelagert .
Im Militärarchiv der DDR erfolgte eine tiefere Verzeichnung und die Akten erhielten eine neue Signatur.
Infolge der Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1990 wurde das Militärarchiv der DDR vom Bundesarchiv übernommen und der Abteilung Militärarchiv zugeordnet. Die Unterlagen des Verwaltungsarchivs der Grenztruppen der DDR verblieben bis zur Auflösung des Militärischen Zwischenarchivs im Jahre 1995 in Potsdam, kamen zwischenzeitlich zum Zecke der Auswertung durch die Staatsanwaltschaft Berlin in das Bundesarchiv Berlin und wurden 1999 dem Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg zugeführt.
Die Zusammenführung der Teilbestände vom Militärarchiv der DDR und dem Verwaltungsarchiv der Grenztruppen der DDR sowie eine neue Tektonik im Bundesarchiv-Militärarchiv machte eine Neuordnung der Bestände notwendig.
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs der Grenztruppen: VA-06-...
Archivsignatur des Militärarchivs der DDR: GT ...
Archivsignatur des Bundesarchivs-Militärarchiv: DVH 51-10/... .
Zitierweise: BArch DVH 51-10/...
Grenzübergangsstellensicherungsregiment-26 (GÜSTSiR-26), 1971-1985
97 Aufbewahrungseinheiten; 6,4 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 10:58 AM CEST
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- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) (Archival tectonics)
- Verteidigung (Archival tectonics)
- Ministerium für Nationale Verteidigung und Nationale Volksarmee (Archival tectonics)
- Nationale Volksarmee (Archival tectonics)
- Grenzpolizei und Grenztruppen (Archival tectonics)
- Grenzübergangsstellensicherungsregiment-26 (Archival holding)