Die Schöffen von Xanten bekunden, dass vor ihnen Gerrit tho Paß und seine Ehefrau Grieth bekannt haben, dass sie für eine ihnen bezahlte Geldsumme an Ägidius vander Straten, Kanoniker und Offizial zu Xanten, bzw. seine Rechtsnachfolger die Jahrrente von 3 Goldgulden, die sie aus dem Haus des + Johann vp Roen binnen Xanten in der Marstraße laut der Prinzipalurkunde von 1563 Januar 3 [s. Regest unter Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 9], woran die vorliegende Urkunde transfigiert ist, haben, erblich verkauft haben. Die Rente ist binnen den nächsten 4 Jahren jeweils am Martinstag [11. November] oder binnen 14 Tagen danach mit 60 Gulden ablösbar. Die Löse kann in 2 Terminen erfolgen; eine vierteljährige Kündigungsfrist ist einzuhalten. Die Eheleute haben auf die Jahrrente samt der Prinzipalurkunde wie nach Landrecht üblich zugunsten des Ägidius und seiner Rechtsnachfolger verzichtet, die fortan frei darüber verfügen können, und rechte Währschaft zu leisten gelobt. - Ankündigung des Schöffentumssiegels. Gegeven 1569 den vieften dach der monath Februarii.
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Die Schöffen von Xanten bekunden, dass vor ihnen Gerrit tho Paß und seine Ehefrau Grieth bekannt haben, dass sie für eine ihnen bezahlte Geldsumme an Ägidius vander Straten, Kanoniker und Offizial zu Xanten, bzw. seine Rechtsnachfolger die Jahrrente von 3 Goldgulden, die sie aus dem Haus des + Johann vp Roen binnen Xanten in der Marstraße laut der Prinzipalurkunde von 1563 Januar 3 [s. Regest unter Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 9], woran die vorliegende Urkunde transfigiert ist, haben, erblich verkauft haben. Die Rente ist binnen den nächsten 4 Jahren jeweils am Martinstag [11. November] oder binnen 14 Tagen danach mit 60 Gulden ablösbar. Die Löse kann in 2 Terminen erfolgen; eine vierteljährige Kündigungsfrist ist einzuhalten. Die Eheleute haben auf die Jahrrente samt der Prinzipalurkunde wie nach Landrecht üblich zugunsten des Ägidius und seiner Rechtsnachfolger verzichtet, die fortan frei darüber verfügen können, und rechte Währschaft zu leisten gelobt. - Ankündigung des Schöffentumssiegels. Gegeven 1569 den vieften dach der monath Februarii.
AA 0567 Xanten, Viktorstift, Akten (AA 0567)
Xanten, Viktorstift, Akten (AA 0567) >> 1. Akten >> 1.2. Stiftsämter >> 1.2.8. Elemosinarie >> Kopialbuch der Elemosinarie
1569 Februar 5
Diverse Registraturbildner
Papier
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Unterschriften: Johan Ploenis, Mathieß Gummersbach schepen per me Nicolaum ab Issum secret. iuratum
Überlieferungskommentar: 17. Jh.
Vermerke: Unterschriften: Johan Ploenis, Mathieß Gummersbach schepen per me Nicolaum ab Issum secret. iuratum
Überlieferungskommentar: 17. Jh.
Urkunde
Kopialbuch der Elemosinarie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:18 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.6. V - Z (Tektonik)
- 1.2.6.13. Xanten (Tektonik)
- 1.2.6.13.2. Viktorstift (Tektonik)
- Xanten, Viktorstift, Akten AA 0567 (Bestand)
- 1. Akten (Gliederung)
- 1.2. Stiftsämter (Gliederung)
- 1.2.8. Elemosinarie (Gliederung)
- Kopialbuch der Elemosinarie (Archivale)