C Rep. 713 Hochschule für Musik "Hanns Eisler" (Bestand)
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C Rep. 713
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 4 Alliierte und Behörden der DDR mit regionaler Zuständigkeit >> C 4.2 Behörden der DDR
1960 - 1990
Vorwort: C Rep. 713 Hochschule für Musik „Hanns Eisler“
1949 hatte das Ministerium für Volksbildung der DDR die Errichtung einer neuen Musikhochschule im Ostteil der Stadt beschlossen, da sich nach der Gründung der DDR die einzige Musikhochschule Berlins und alle Konservatorien im Westteil der Stadt befanden. Sie wurde am 01. Oktober 1950 in der Wilhelmstraße als "Deutsche Hochschule für Musik" gegründet. Gründungsrektor war der Musikwissenschaftler Professor Dr. Georg Knepler.
Zeitgleich wurde die "Berufsvollschule für Musik" zur musikalischen Nachwuchsförderung eröffnet. 1965 entstand aus dieser Einrichtung die "Spezialschule für Musik“, die begabte Schüler bis zum Abitur führte.
Georg Knepler folgten als Rektoren im Amt Erhard Rebling (1959-1971), Dieter Zechlin (1971-1982), Olaf Koch (1982-1986) und Erhard Ragwitz (1986-1989). Im Jahre 1964 wurde der Hochschule der Ehrenname „Hanns Eisler“ verliehen. Als künstlerische Ausbildungsstelle bot die Hochschule neben dem auch andernorts üblichen Ausbildungsprofil zusätzlich eine Tonmeister- und eine Regieausbildung an. Sie unterstand dem Ministerium für Kultur der DDR.
1990 übernahm das Land Berlin die Einrichtung als staatliche Hochschule, zugeordnet der für Kultur zuständigen Senatsverwaltung. Die Pianistin Annerose Schmidt wurde Rektorin, gefolgt von Christoph Poppen (1996-2000) und Christhard Gössling (ab 2000). Die Hochschule besteht am seit 1987 genutzten Standort Charlottenstraße 55 am Gendarmenmarkt fort und nutzt seit April 2005 im Neuen Marstall am Schloßplatz 7 weitere Räume.
Auch die Spezialschule wurde übernommen und seit 1991 unter dem Namen „Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gymnasium“ weiter geführt.
Das Landesarchiv Berlin übernahm die archivalische Überlieferung im Jahre 2006 von der Hochschule.
Die Überlieferung umfasst 80 Akten und dokumentiert den Zeitraum von 1950 bis 1996.
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Verweis: www.hfm-berlin.de
1949 hatte das Ministerium für Volksbildung der DDR die Errichtung einer neuen Musikhochschule im Ostteil der Stadt beschlossen, da sich nach der Gründung der DDR die einzige Musikhochschule Berlins und alle Konservatorien im Westteil der Stadt befanden. Sie wurde am 01. Oktober 1950 in der Wilhelmstraße als "Deutsche Hochschule für Musik" gegründet. Gründungsrektor war der Musikwissenschaftler Professor Dr. Georg Knepler.
Zeitgleich wurde die "Berufsvollschule für Musik" zur musikalischen Nachwuchsförderung eröffnet. 1965 entstand aus dieser Einrichtung die "Spezialschule für Musik“, die begabte Schüler bis zum Abitur führte.
Georg Knepler folgten als Rektoren im Amt Erhard Rebling (1959-1971), Dieter Zechlin (1971-1982), Olaf Koch (1982-1986) und Erhard Ragwitz (1986-1989). Im Jahre 1964 wurde der Hochschule der Ehrenname „Hanns Eisler“ verliehen. Als künstlerische Ausbildungsstelle bot die Hochschule neben dem auch andernorts üblichen Ausbildungsprofil zusätzlich eine Tonmeister- und eine Regieausbildung an. Sie unterstand dem Ministerium für Kultur der DDR.
1990 übernahm das Land Berlin die Einrichtung als staatliche Hochschule, zugeordnet der für Kultur zuständigen Senatsverwaltung. Die Pianistin Annerose Schmidt wurde Rektorin, gefolgt von Christoph Poppen (1996-2000) und Christhard Gössling (ab 2000). Die Hochschule besteht am seit 1987 genutzten Standort Charlottenstraße 55 am Gendarmenmarkt fort und nutzt seit April 2005 im Neuen Marstall am Schloßplatz 7 weitere Räume.
Auch die Spezialschule wurde übernommen und seit 1991 unter dem Namen „Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gymnasium“ weiter geführt.
Das Landesarchiv Berlin übernahm die archivalische Überlieferung im Jahre 2006 von der Hochschule.
Die Überlieferung umfasst 80 Akten und dokumentiert den Zeitraum von 1950 bis 1996.
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Verweis: www.hfm-berlin.de
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ