Arbeitseinsatz von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern - Tätigkeit der Vermittlungsstelle für soziale und pflegerische Berufe, Buchstabe H - K
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A Rep. 242 Nr. 89
A Rep. 242 Nr. A Rep. 017 Nr. 1
A Rep. 242 Arbeitsamt Berlin-Mitte
A Rep. 242 Arbeitsamt Berlin-Mitte >> 04. Arbeitsvermittlung >> 04.01. Ausländerstelle
1942 - 1944
Enthält: Medizinstudent Tjardi Harmhut (Fernschrift aus den Haag über irrtümliche Arbeitsverpflichtung, Entpflichtungsschreiben) 1944.- Alzbeta Hrinowa (*22.01.1922) Slowakin (Antrag der Verbindungsstelle für slowakische Arbeiter auf Entlassung nach der Heimat, da Entlassung vom Elisabethstift wegen Bombenschaden) 1943.- Arbeitskraft Anna Hrycinsko (* 01.04.1913) Ukraine (Mitteilung des Krankenhauses Herzberge über Antrag der Ausländerin zur Führung als polnische Arbeitskraft) 1943.- Nikolaus Hrycyszyn (* 03.10.1925) (Mitteilung an das Arbeitsamt Stryj über den Vertragsbruch und Überweisung vom Zwangsarbeiterlager Lemberg an das Krankenhaus Horst-Wessel mit der Bitte um Benachrichtigung zur Arbeitsrückkehr) 1943-1944.- Hausgehilfin Therese Huijsmans (* 24.03.1922) Niederlande (Mitteilungen der Reichsfachberaterin des Arbeitsamtes ‚s Hertogenbosch über den Kündigungsantrag und die häuslichen Verhältnisse, Ärztliche Untersuchung, weitere Nachfrage) 1943.- Fanny Huisjes (* 14.01.1922) (Verpflichtungsbescheid, Entpflichtungsbescheid Städtisches Krankenhaus Herzberge).- Hausmädchen Italiander, Holländerin (Mitteilung des Bezirksamtes Kreuzberg über die einjährige Beschäftigung im Krankenhaus Am Urban und bestätigte Rückkehr) 1943.- Tatiana Iwanitzkaja (* 02.01.1893) Staatenlos, Ukraine (nur Anschreiben zu einem Arbeitsgesuch als Krankenschwester) 1942.- Schwester Iris Jacobsen (* 06.04.1916) Dänin (Mitteilung des Krankenhauses Prenzlauer Berg über Beendigung der Vertragszeit und Rückkehr in die Heimat) 1944.- Zahntechniker Josef Jaks (Nachfrage zum Verbleib des Arbeitsbuches beim ehemaligen Arbeitgeber und Rückmeldung von der Reichsführung des Reichsverbandes Deutscher Dentisten) 1943.- Salem Jamil (Postkarte des Arbeitsamtes Wien als Erinnerung zum Beschäftigungsvorgangs des Palästinensers im Kaiser- und Kaiserin-Friedrich-Krankenhaus) 1943.- Krankenschwester Wally Jankowskaja (Bitte um Versetzung vom Scherings-Krankenhaus zum Entbindungsheim nach Bilstein/Westfalen) 1943.- Arbeiter Pieter Janssens und Elisabeth Janssens, Belgier (Antrag auf Ausstattungsbeihilfe über Zahnarzt Dr. Velten an Arbeitsamt, Ärztliche Atteste über Erkrankung und Schwangerschaft) 1943.- Medizinstudentin Anni Jaruschaitiete (Antrag auf Beendigung des Arbeitsverhältnisses zwecks Weiterführung des Medizinstudiums, Mitteilung des Kinderkrankenhauses Neukölln über die Lösung des Arbeitsverhältnisses) 1943.- Ostarbeiterin Marie Jefimova, Ukraine (Bitte der Feldpoststelle zu Weiterleitung eines Briefes des Bruders Nicolai Jefimo an seine Schwester, Anfrage an die Siemens-Schuckert-Werke über die Beschäftigung und mögliche Briefaushändigung, Rückfrage an die Feldpoststelle wegen Lebensdaten der Schwester).- Edith Jensen, Dänin (Mitteilung des Krankenhauses Prenzlauer Berg über die Beendigung der Vertragszeit und Entlassung) 1943.- Ely Jensen (* 04.09.1920) Dänin (Mitteilung des Städtischen Krankenhauses Neukölln über die nicht erfolgte Rückkehr aus dem Heimaturlaub, Mittelung des Bezirksamtes Horst-Wesel über eine Lohn-Schuld) 1943.- Margrethe Jensen (* 08.03.1919) Dänin (Mitteilung vom Beauftragten für den Vierjahresplan in Dänemark über die Bewerbung zu einem Arbeitseinsatz, Vorschlag Städtisches Krankenhaus Neukölln) 1943.- Clara Jhean (32 Jahre) Französin (Schreiben der Deutschen Vermittlungsstelle Paris und Bewerbungsbogen mit Passbild, Schriftwechsel mit den Siemens-Schuckert-Werke AG - Ausländerkrankenhaus über den möglichen Arbeitseinsatz, Schreiben der Deutschen Vermittlungsstelle über den nicht möglichen Einsatz und Sendung der Ersatzkraft Marylene Carena) 1943.- Kirsten Jörgensen (*01.04.1905) Dänin (Einverständnis des Krankenhauses Kaulsdorf über die Heimatrückkehr und Kenntnisnahme durch die Dänische Verbindungsstelle, Ärztliche Bescheinigung) 1944.- Beschäftigte Else Johansen (* 05.05.1906) Dänin (Information der Dänischen Verbindungsstelle über den erforderlichen Urlaub) 1943.- Krankenpflegeschülerinnen Elly Johannsen (* 11.07.1920) und Paula Nielsen (* 13.09.1916) Däninnen (Mitteilung vom Beauftragten für den Vierjahresplan in Dänemark über die Bewerbung zu einem Arbeitseinsatz, Vermittlung zu Krankenhäusern, Anwerbebestätigung-Arbeitskontrakt) 1943.- Lernschwester Signe Johansen-Fjeldvang (* 05.10.1923) Norwegerin (Antrag auf Ausstellung eines Arbeitsbuches, bisherige Beschäftigung im Pflegeschule am Kaiser- und Kaiserin-Friedrich-Kinderkrankenhaus, Durchführung des Ausländergenehmigungsverfahrens des Arbeitsamtes Potsdam für Beschäftigte beim Kinderheim der Stadt Berlin in Kühlungsborn, Personalzettel der Vermittlungsstelle für sozial-pflegerische Berufe, Schriftwechsel mit dem Arbeitsamt Rostock, Arbeitsamtskarteikarte) 1943.- Angestellter Andries Jongsma (* 02.01.1919) Niederländer (Bescheinigung des Zahnarztes Dr. Peter Johannsen über die notwendige Familienheimfahrt, Verzicht des Zahnarztes auf die Rückführung, Vermerk des Arbeitsamtes Groningen über die Nichtauffindbarkeit) 1943-1944.- Kinderschwester und Hebamme Marie-Antoinette Joubert (* 03.04.1917) Französin (Mitteilung des Oskar-Ziethen-krankenhauses über den Dienstantritt) 1943.- Krankenschwester und Masseurin Maud Jorgensen geb. Seifert (* 28.01.1896), Dänin (Mitteilung vom Beauftragten für den Vierjahresplan in Dänemark über die Bewerbung zu einem Arbeitseinsatz, Vermittlung durch das Arbeitsamt für die Arbeit im Krankenhaus Buch bzw. im Centralbad Neukölln, Feststellung des Verbleibs in Jütland).- Beschäftigter Michal Jurkiw (Anfrage des Arbeitsamtes Jaslo zur Lösung des Vertragsverhältnisses im Krankenhaus Spandau) 1943.- Pfleger Jurien Kampinga (*13.12.1920) (Antrag des Leiters der Betriebskrankenkasse der Reichshauptstadt an das Krankenhaus Prenzlauer Berg auf Rücktransport) 1943.- Uras Karimow, Wolga-Tatare (Mitteilungen der Tatarischen Leitstelle des Reichsministers für die besetzten Ostgebiete über Nichteignung, Disziplinlosigkeit in der Wolga-Tatarischen Legion) 1943.- Arbeiter Mieczylaw Kasprzak (* 01.01.1922) Pole (Mitteilung des Rudolf-Virchow-Krankenhauses über das Verlassen der Arbeitsstelle und Unterkunft) 1943.- Medizinische Dienstkraft Adam Kats (Mitteilung des Krankenhauses Berlin-Britz über seinen Urlaubsanspruch) 1943.- Stationsmädchen Stase Kiedaite (* 08.03.1909) Litauen (zwei Laufzettel für den Ausländereinsatz) 1943.- Arbeiterin Maria Kijak (* 02.02.1922), Polin und Insassin des dortigen Ausländerinnen-Lagers (Mitteilung des Stadtbades Neukölln über die nicht erfolgte Rückkehr aus dem Urlaub und Bitte um Rückholung, Anschreiben an das Arbeitsamt Krakau sowie Rückmeldung des Arbeitsamtes) 1943.- Assistenzarzt Chungoff Kim (* 05.08.1907) Japan (Laufzettel für den Ausländereinsatz, Personalzettel) 1943.- Arbeiter Pawel Kljusow (* 10.05.1876, † 26.12.1943) Russe (Mitteilung über letzte Arbeitsstelle Horst-Wessel-Krankenhaus und den Sterbefall) 1944.- Stenotypistin Geertje Kluin (* 12.08.1916) Holland (Mitteilung des Dr. L. Baatz über das Ausscheiden und den Urlaub der Beschäftigten) 1943.- Belgische Arbeitskräfte Jannetje van der Knaap, Denise Georges und Marcelles Georges (Mitteilungen des Sanatoriums Birkenhaag über die Übersendung von Arbeitsbuch und Ersatzkarten sowie Rückforderung derselben) 1943.- Hausgehilfin Suzanne Knauf (* 30.03.1923) Französin (Mitteilungen des Diakonissenmutterhauses Königin-Elisabeth-Hospital über den beantragten Urlaub und Versorgung mit Winterkleidung) 1943.- Stationsmädchen Germaine Knockaert (* 22.08.1916) Belgierin (Mitteilung des Martin-Luther-Krankenhauses, Abteilung Koblenzer Straße über die Beantragung einer Arbeitsbuch-Ersatzkarte und Schwangerschaft der Beschäftigten) 1943.
Archivale
Zwangsarbeit
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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12.02.2026, 9:45 AM CET
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