Prozesse zwischen Löwenstein-Wertheim und Würzburg und Kloster Bronnbach auf der anderen Seite wegen der Oberherrschaft über das Kloster und Abgaben aus den Klosterdörfern
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 3433
StAWt-G Rep. 102 Aktennachträge Karton 256, 378/ 102a LS I/16, Nachträge aus den Verzeichnungsprojekten
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
Akten, Nachträge >> Akten >> Verhältnisse zu anderen Herrschaftsträgern >> Hochstift Würzburg (G-Rep. 19)
(1533 - ) 1578-1628, 1673, 18. Jh.
Enthält u.a.: diverse Vorakten (Beitrag des Klosters zum gemeinen Pfennig (1551); zwischen Nassig und Sachsenhausen strittige Triebrechte (1561), Inhaftierung von Oedengesäßer Bauern, darunter Hans Paul, durch Bronnbach (1596)) und Abschriften (Schied zwischen Urphar und Bronnbach wegen Triebrechten am Kemmelholz (1539); Schreiben Abt Clemens an Graf Michael wegen der Reichssteuern/Würzburger Steuerforderungen an Bronnbach und Grünau (1554); Karl V. bestätigt Graf Michael die Vogteirechte (1533); Schüsse von Dietrich Koch zum Kreuz auf den von Würzburg eingesetzten Klosterveralter (1598)
1 cm
Archivale
Vgl. Nr. 405 der Reichskammergerichtsakten im Generallandesarchiv Karlsruhe (Anmaßung der Vogteirechte über die Dörfer Reicholzeim, Dörlesberg und Nassig durch die Bkl. trotz der kaiserlichen Freiheiten und Privilegien des Klosters)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ