Lehnserben des Melchior von Arnstedt, Herr auf Lüttgenziatz und Hauptmann zu Jerichow (1606), nämlich Albrecht von Wutenow, Herr auf Mölenstedt, Heinrich von Randau, Herr auf Zollchow, Catharina von Randau, Witwe des Wolff von Waldau, Wolff von Börstel, fürstlich anhaltinischer Rat und Schloßhauptmann zu Dessau für seine Frau Ursula, geboren von Randau, Christoff von Zehmen, Herr auf Spören und seine Frau Maria, geboren von Zerbst, Volrath von Dafier und seine Frau Clara, geboren von Zerbst, Otto von Arnim, Herr auf Crussow und seine Frau Erna, geboren von Randau, Busso Ernst von Randau, Herr auf Zollchow, Schwende von Ohren und seine Frau Maria, geboren von Randau sowie Joachim von Zerbst, Herr auf Hundeluft (Beklagte). Andreas Scheffer, Bürger zu Halle/Saale als verordneter Vormund der Anna Elisabeth von Treskow, Tochter des verstorbenen Joachim von Treskow, Herr auf Niegripp und Schollene (Kläger)
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Lehnserben des Melchior von Arnstedt, Herr auf Lüttgenziatz und Hauptmann zu Jerichow (1606), nämlich Albrecht von Wutenow, Herr auf Mölenstedt, Heinrich von Randau, Herr auf Zollchow, Catharina von Randau, Witwe des Wolff von Waldau, Wolff von Börstel, fürstlich anhaltinischer Rat und Schloßhauptmann zu Dessau für seine Frau Ursula, geboren von Randau, Christoff von Zehmen, Herr auf Spören und seine Frau Maria, geboren von Zerbst, Volrath von Dafier und seine Frau Clara, geboren von Zerbst, Otto von Arnim, Herr auf Crussow und seine Frau Erna, geboren von Randau, Busso Ernst von Randau, Herr auf Zollchow, Schwende von Ohren und seine Frau Maria, geboren von Randau sowie Joachim von Zerbst, Herr auf Hundeluft (Beklagte). Andreas Scheffer, Bürger zu Halle/Saale als verordneter Vormund der Anna Elisabeth von Treskow, Tochter des verstorbenen Joachim von Treskow, Herr auf Niegripp und Schollene (Kläger)
A 53, A Nr. 40 (Benutzungsort: Wernigerode)
Registratursignatur: A 1745
A 53 (Benutzungsort: Wernigerode) Reichskammergericht zu Wetzlar
Reichskammergericht zu Wetzlar >> 01. Prozesse Buchstabe A
1606 - 1614
Enthält: appellationis
Nach dem Tod des Melchior von Arnstedt im Jahr 1606 - seine Frau, Katharina von Hunecke, verstarb bereits 1597 - kam das gesamte Vermögen an beweglichen und unbeweglichen Gütern im Wert von ca. 51.000 Taler an eine Erbengemeinschaft, da die Ehe kinderlos war. Dagegen erhob Joachim von Treskow Einspruch für seine Tochter, der als einziger weiblicher Erbin die Gerade der Katharina von Hunecke, ihrer Tante, zustand. Deshalb wandten sich die Lehnserben an das Reichskammergericht, schlossen aber bereits 1614 einen gütlichen Vergleich.
Nach dem Tod des Melchior von Arnstedt im Jahr 1606 - seine Frau, Katharina von Hunecke, verstarb bereits 1597 - kam das gesamte Vermögen an beweglichen und unbeweglichen Gütern im Wert von ca. 51.000 Taler an eine Erbengemeinschaft, da die Ehe kinderlos war. Dagegen erhob Joachim von Treskow Einspruch für seine Tochter, der als einziger weiblicher Erbin die Gerade der Katharina von Hunecke, ihrer Tante, zustand. Deshalb wandten sich die Lehnserben an das Reichskammergericht, schlossen aber bereits 1614 einen gütlichen Vergleich.
Reichskammergericht
16 cm
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:18 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.07. Territorienübergreifende Bestände (Tektonik)
- 01.07.02. Reichskammergerichtsakten (Tektonik)
- Reichskammergericht zu Wetzlar (Bestand)
- 01. Prozesse Buchstabe A (Gliederung)