Jurgen Veltman, Bürger zu Meschede, und seine Frau Margretha verkaufen ihre Wiese in den Bocken Kempen neben Joist Keithmans Wiese den geistlichen Jungfern Clare Johanonis, Priorissa, Clare Seppenfels, Kellnersche, und dem ganzen Konvent zu Galilea bei Meschede. Der Kaufpreis betrug 100 Goldgulden und 200 Taler. Die Verkäufer versprechen Währschaft, insbesondere wenn in die Wiese etwas von der Waldemei eingezäunt ist oder wenn von der Wiese Forderungen an Schoß oder Akzise erhoben werden. Die Verkäufer können die Wiese jährlich zu Petri Stuhlfeier (22. Feb.) für die gen. Summe wieder einlösen. Da die Wiese Lehngut ist, bitten die Verkäufer den Mescheder Propst Wilhelm Graf von Holstein um Besieglung. Zeugen: Johan Frederichs, Bürgermeister, Gortfrid Samen, Notar, und Anthon Koeste. Datum 1574 Feb. 5 (am dage sancta Agathe virginis et martiris)

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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