Margarete Schwarz, die Witwe des Krämers Peter Schwarz, und ihre Kinder Peter, Michael und Eva, alle Bürger in Ulm, verkaufen für sich und ihren unmündigen Sohn bzw. Bruder Georg ("Jo/e/rglin") dem Ulmer Bürger Heinrich von Hinstetten ihre Wiesmahd vor dem Herdbruckertor [abgegangen Donaustraße Bereich östlich von Herdbruckerstraße 30, Lagerbuch Nr. 1/3) im Aulbrach [heute Gemarkung Neu-Ulm]. Die Mahd ist zehntpflichtig, ansonsten aber frei von Abgaben. Dafür haben sie von dem Käufer 22 rheinische Gulden erhalten. Sie verzichten daher auf alle Rechte, die ihnen bisher an der Mahd zustanden, und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf. Auch versprechen sie, dass sie dafür Sorge tragen werden, dass Georg Schwarz diesem Verkauf nach Erreichen der Mündigkeit zustimmen wird.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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