Philipp August, Gottlieb August, Theodor August, Johann Jakob und Christoph Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], alle ansässig in Ulm, verleihen Johann Martin Wägerer von Gögglingen [Stadt Ulm] auf Lebenszeit einen Hof in Mussingen [Gde. Illerkirchberg/Alb-Donau-Kreis], den zuvor Johann Abelen bewirtschaftet hat. Dazu gehören Haus, Hofstatt, Stadel und Garten, 36,5 Jauchert und 3 Schuh Äcker und 7 2/3 Tagwerk Mähder. Für die Verleihung hat er ein Bestandgeld in Höhe von 200 Gulden zu entrichten. Auch muss er das baufällige Hofhaus und den Stadel instandsetzen, wofür er von der Herrschaft vier Eichenstämme als Bauholz erhält. Den Hof soll er persönlich bewirtschaften und in gutem Zustand halten. Er hat davon jährlich 1 Gulden und 38 Kreuzer Heu- und Ölgeld, 1 Gulden für 1 Fuder Heu, 1 Gans, 2 Hennen, 7 Hühner, 200 Eier und 24 "Kritzlen" Flachs, 14 Imi Roggen und 14 Imi Hafer Ulmer Maß nach Ulm oder an einen beliebigen Ort zu liefern.