Peter Ritter von Aull (Auwell), Schöffe zu Diez, und seine Frau Meckel verkaufen ihre Wiese 'yn der grunßpach' im Eppenroder Zehntgeleite an Herrn Conrait von Selters, Pfarrer zu Eppenrod (Eppenroedde),für 60 Gulden Limburger Währung. Der Käufer soll die 4 Weißpfennige Zins, Martini, davon künftig an das Kloster Dierstein (Dersten) entrichten. Aufgetragen mit Halm und Mund vor Wigant Smidt, Schultheiß, Henne Muißer von Großholbach (Holbach), Lotzen Hengyn, Contzen von Kleinholbach (Wenigenholbach), Heintz Frentz von Nomborn (Nüm-), Peder von Görgeshausen (Geringshusen) und Eberhart von Nomburg (Num-), allen Schöffen zu Nentershausen (Nenterßhusen), wie in der Grafschaft Diez und im Gericht Nentershausen Recht und gewöhnlich.
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Peter Ritter von Aull (Auwell), Schöffe zu Diez, und seine Frau Meckel verkaufen ihre Wiese 'yn der grunßpach' im Eppenroder Zehntgeleite an Herrn Conrait von Selters, Pfarrer zu Eppenrod (Eppenroedde),für 60 Gulden Limburger Währung. Der Käufer soll die 4 Weißpfennige Zins, Martini, davon künftig an das Kloster Dierstein (Dersten) entrichten. Aufgetragen mit Halm und Mund vor Wigant Smidt, Schultheiß, Henne Muißer von Großholbach (Holbach), Lotzen Hengyn, Contzen von Kleinholbach (Wenigenholbach), Heintz Frentz von Nomborn (Nüm-), Peder von Görgeshausen (Geringshusen) und Eberhart von Nomburg (Num-), allen Schöffen zu Nentershausen (Nenterßhusen), wie in der Grafschaft Diez und im Gericht Nentershausen Recht und gewöhnlich.
170 I, U 2164
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1476-1499 >> 1492
1492-07-27
Ausfertigung. Pergament. 2 Siegel an Presseln
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: an dinstach nach sent Margarethen dag 1492
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Weinkaufsleute: Johan von Gießen (Gießenn), Dekan zu Diez, Heyderich, Ffrederich von Gießen und Johann Wylle von Montabaur (Monthabur), Vikare daselbst, Johan, Kaplan zu Kirchähr (-anner) und Demoden Peder von Eppenrod (Epperode).
Vermerke (Urkunde): Siegler: Junker Ffrederich Rodell von Reifenberg (Riffenburgh) und Schultheiß und Schöffen im Kirchspiel Nentershausen mit ihrem Gerichtssiegel.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Weinkaufsleute: Johan von Gießen (Gießenn), Dekan zu Diez, Heyderich, Ffrederich von Gießen und Johann Wylle von Montabaur (Monthabur), Vikare daselbst, Johan, Kaplan zu Kirchähr (-anner) und Demoden Peder von Eppenrod (Epperode).
Vermerke (Urkunde): Siegler: Junker Ffrederich Rodell von Reifenberg (Riffenburgh) und Schultheiß und Schöffen im Kirchspiel Nentershausen mit ihrem Gerichtssiegel.
Abschrift 18. Jh. in Abt. 170 II
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ