Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, dass er Jakob Bargsteiner die Grube am Reichenberg zu Daimbach, genannt die reiche Grube (rich grube), mit ihren zuhörigen Teilen und auch das Grubenfeld (lehen) zwischen dem Reichenberg und der Hadergrube verliehen hat. Nachdem er Bargsteiner häufig in seinen Geschäften gebraucht hat, bewilligt der Pfalzgraf ihm aus besonderer Gnade, dass er seine Rechte an den genannten Gruben nicht verlieren soll, falls Bargsteiner sie bislang nicht nach Bergwerksrecht bearbeitet hätte. Fortan soll er sie gemäß seiner ihm darüber ausgestellten Verschreibung bearbeiten.
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Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, dass er Jakob Bargsteiner die Grube am Reichenberg zu Daimbach, genannt die reiche Grube (rich grube), mit ihren zuhörigen Teilen und auch das Grubenfeld (lehen) zwischen dem Reichenberg und der Hadergrube verliehen hat. Nachdem er Bargsteiner häufig in seinen Geschäften gebraucht hat, bewilligt der Pfalzgraf ihm aus besonderer Gnade, dass er seine Rechte an den genannten Gruben nicht verlieren soll, falls Bargsteiner sie bislang nicht nach Bergwerksrecht bearbeitet hätte. Fortan soll er sie gemäß seiner ihm darüber ausgestellten Verschreibung bearbeiten.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 814, 318
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Friedrich I. >> Liber ad vitam II (Kurfürst Friedrichs I. von der Pfalz) >> Urkunden
1473 Juni 22 (uff dinstag nach corporis Christi)
fol. 201v [alt: 181v]
Urkunden
Ausstellungsort: Bacharach
Siegler: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz (aufgedrücktes Sekretsiegel)
Siegler: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz (aufgedrücktes Sekretsiegel)
Kopfregest: "Wie Jacop Bargsteinern die grub an dem Richenberg zu Deimbach gelegen geben ist".
Bacharach MZ
Daimbach : Mörsfeld KIB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:01 MESZ
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