Ablösung des im Gericht Mersburden gelegenen halben Hofes zu Bessenich (Kr. Euskirchen) gen. Dürfenthaler Hof durch den Appellaten, dessen Großeltern Rabolt und Sophia von Berg gen. Dürfenthal diese Hälfte am 10. Apr. 1459 an Peter von Gevenich, Bürger zu Zülpich, und seine Erben, die Appellanten, unter angeblichem Vorbehalt der (Wiederein-)Löse verkauft hatten.
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Ablösung des im Gericht Mersburden gelegenen halben Hofes zu Bessenich (Kr. Euskirchen) gen. Dürfenthaler Hof durch den Appellaten, dessen Großeltern Rabolt und Sophia von Berg gen. Dürfenthal diese Hälfte am 10. Apr. 1459 an Peter von Gevenich, Bürger zu Zülpich, und seine Erben, die Appellanten, unter angeblichem Vorbehalt der (Wiederein-)Löse verkauft hatten.
AA 0627, 772 - B 2082/6244
AA 0627 Reichskammergericht, Teil I: A-B
Reichskammergericht, Teil I: A-B >> 2. Buchstabe B
1551-1564 (1456-1564)
Enthaeltvermerke: Kläger: Daem von Buir (Buyre, Buyren, Buere, Buren, Buerren), Bürger zu Zülpich (Kr. Euskirchen), und Konsorten: Elisabeth Horns; Alvert, Witwe des Arnold Holts, (Bekl.) Beklagter: Balduin von Berg gen. Dürfenthal (Kr. Euskirchen) und Ehefrau Karda von Hoemen, (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Lic. Amandus Wolff 1551 - Lic. Martinus Reichard Prokuratoren (Bekl.): Dr. Daniel Capito 1551 - Dr. Eberhard Burckhart 1556 Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Schultheiß und Schöffen des Hohen Gerichts zu Zülpich in einem Schiedsverfahren bzw. die Schiedsleute Dr. Sibert von Löwenberg und der Zülpicher Amtmann Konrad Moenich 1546 - 2. Greve und Schöffen des Hohen Weltlichen Gerichts zu Köln 1547 - 3. Kurköln. Hofgericht (Kommissare und Richter) 1547-1551 - 4. RKG 1551-1564 (1456-1564) Beweismittel: Acta priora (Q 5, 8, 9). Bd. 2: Alyff Eychlichoven gen. der Wrede und Ehefrau Margrete van Enstheringen verkaufen an Peter von Gevenich und Ehefrau Barbara, Bürger zu Zülpich, ihr Viertel an dem Dürfenthaler Hof zu Bessenich bei der Kirche, 1456 (206-211). Rabolt von Berg und seine Ehefrau Sophia verkaufen denselben ihren halben Hof zu Bessenich gen. Dürfenthaler Hof bei der Kirche und anderes mehr, 1459 (211-214). Lösebrief der Eheleute Peter von Gevenich für die Eheleute Rabolt von Berg, 1467 (214- 217). Zeugenvernehmung durch das Hohe Gericht Köln, 1537 (306- 309). Besiegelte Urkunden des Hofesgerichtes Mersburden in Zülpich, 1554 (Q 17), 1559 (24). Beschreibung: 2 Bde., 9 cm; Bd. 1: 5 cm, 198 Bl., lose; Q 1-7; Bd. 2: 4 cm, Bl. 199-396, lose; Q 8-25.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:54 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil I: A-B (Bestand)
- 2. Buchstabe B (Gliederung)