Gebrüder Konrad und Jakob Berger von Gundeltzen (=Gundholzen) in der Höri am Untersee haben von Stefan Wolgemut, bischöflich konstanzischem Geheimem Rat und Obervogt in Meersburg ein Kapital von 150 fl Reichswährung erhalten, wofür sie ihm einen jährlichen, zu St. Johann Baptist fälligen Zins von 7 1/2 fl verkauft haben. Sie verpfänden dafür ihren sechsten Teil "schuoppis" genannt des Lüpen "schuoppis", aus dem jährlich dem Bischof in das Schloß Gaienhofen der Grund- und "schuoppis" Zins sowie Steuer und Zehnt gezahlt wird. Das Anwesen ist bereits mit einem Kapital von 40 fl des Spitals von Radolfzell belastet. Verpfändet werden ferner Ackerstücke hinter Lebern, in der Senten, vor Halden, ob Iznanger Brunnen sowie eine Wiese unter dem Häglin.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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