Gästebuch (nur zum Teil beschrieben) .- Einträge überwiegend von Prominenten, z. T. mit eingeklebten Künstlerkarten
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E 9/610 Nr. 3
E 9/610 Bratwurstglöcklein
Bratwurstglöcklein
1930 - 1982
Darin:Farbzeichnung des Bratwurstglöckleins mit einer weiblichen und einer männlichen Person sowie Schriftzug "Bratwurstglöcklein Nürnberg erb. 1313" und großem Nürnberger Stadtwappen von Hugo Krauso. Dat.enthält u. a. an Gästeeintragungen:Henny Porten, Schauspielerin20. Jan. 1930Wilhelm Dieterle, Schauspieler11. März 1930Helena Prinzessin Harald von Dänemark10. Mai 1930Ileana Prinzessin von Rumänien5. Aug. 1930Paul Prinz von Jugoslawien[1930]Rudolf Bockelmann, Schauspieler27. Juli 1931Walter Kochner, SchauspielerOkt. 1931Arthur Hell ("Leopold" im "Weißen Rößl")1931Friedelind Wagner, Wolfgang Wagner18. März 1932Erna Hansen-Wehnert, Schauspielerin25. Apr. 1932Hans Carl Graf von Hardenberg25. Aug. 1932Helene Hanfstaengel, Ernst Hanfstaengel28. Juli 1933Streicher, [Julius]24. Nov. 1933Baldur von Schirach9. Mai 1934Paul HörbigerAug. 1934Paul Lincke mit Notenzeile23. Okt. 1937Hans AlbersFebr. 1938
Umfang/Beschreibung: o.A.
Maßstab: Gebunden in dunkelbraunes Leder mit geprägtem Aufdruck "Bratwurstglöcklein Nürnberg Erbaut 1313 Gästebuch", Vorderseite mit 4 metallenen Eckverzierungen, Rückseite mit 5 metallenen Noppen
Archivale
Albers, Hans
Bockelmann, Rudolf, Schauspieler
Dieterle, Wilhelm, Schauspieler
Hanfstaengel, Ernst
Hanfstaengel, Helene
Hansen-Wehnert, Erna, Schauspielerin
Hardenberg, Hans Carl Graf von
Helena Prinzessin Harald von Dänemark
Hell, Arthur
Hörbiger, Paul
Ileana Prinzessin von Rumänien
Kochner, Walter, Schauspieler
Kraus, Hugo
Lincke, Paul
Paul Prinz von Jugoslawien
Porten, Henny, Schauspielerin
Schirach, Baldur von
Streicher, Julius
Wagner, Friedelind
Wagner, Wolfgang
Dänemark
Jugoslawien
Rumänien
Gästebuch
Prominente
Künstlerkarten
Bratwurstglöcklein, Farbzeichnung
Nürnberger Stadtwappen
Weißes Rößl
Notenzeile
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ