Sammelakten der Gemeinde Kleinwelka (Bestand)
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61014
Archivverbund Bautzen (Archivtektonik) >> Urkunden und Personenstandsunterlagen >> Personenstandsunterlagen
1923 - 1961
Bestandsinhalt: Der Bestand enthält die Sammelakten zu den Eheregistern und den Sterberegistern der Gemeinde Kleinwelka.
Bemerkungen: Neben den Personenstandsregistern wurden durch die Standesämter auch sogenannte "Sammelakten" geführt. Sie enthalten vorbereitende oder begleitende Unterlagen für die Beurkundungen des jeweiligen Personenstands, insbesondere bei Ehe und Tod der betreffenden Person. Die Akten wurden in der Regel jahrgangsweise geführt. Das Personenstandsgesetz wurde mehrmals novelliert, was besonders bei den Sammelakten dazu führte, dass sie im Laufe der Zeit sehr unterschiedliche Inhalte haben. Die stärksten Veränderungen sind in der NS-Zeit 1935 und 1938, sowie für die ehemalige DDR 1957 und 1982 festzustellen.
Bestandsgeschichte: Der Bestand wurde im Zuge der Umsetzung des Gesetzes zur Reform des Personenstandsrechts (Personenstandsrechtsreformgesetz - PStRG) und der damit verbundenen Übernahme der Personenstandsunterlagen aus dem Standesamt Bautzen gebildet. Eine erste Übernahme fand 2010 statt. IM ZUge der Überarbeitung der tektonik wurden die ehemals eigenen Bestände Sammelakten Eheregister Kleinwelka und Sammelakten Sterberegister Kleinwelka zum Bestand Sammelakten der Gemeinde Kleinwelka zusammengeführt.
Abgebende Stelle: Standesamt Bautzen
Bemerkungen: Neben den Personenstandsregistern wurden durch die Standesämter auch sogenannte "Sammelakten" geführt. Sie enthalten vorbereitende oder begleitende Unterlagen für die Beurkundungen des jeweiligen Personenstands, insbesondere bei Ehe und Tod der betreffenden Person. Die Akten wurden in der Regel jahrgangsweise geführt. Das Personenstandsgesetz wurde mehrmals novelliert, was besonders bei den Sammelakten dazu führte, dass sie im Laufe der Zeit sehr unterschiedliche Inhalte haben. Die stärksten Veränderungen sind in der NS-Zeit 1935 und 1938, sowie für die ehemalige DDR 1957 und 1982 festzustellen.
Bestandsgeschichte: Der Bestand wurde im Zuge der Umsetzung des Gesetzes zur Reform des Personenstandsrechts (Personenstandsrechtsreformgesetz - PStRG) und der damit verbundenen Übernahme der Personenstandsunterlagen aus dem Standesamt Bautzen gebildet. Eine erste Übernahme fand 2010 statt. IM ZUge der Überarbeitung der tektonik wurden die ehemals eigenen Bestände Sammelakten Eheregister Kleinwelka und Sammelakten Sterberegister Kleinwelka zum Bestand Sammelakten der Gemeinde Kleinwelka zusammengeführt.
Abgebende Stelle: Standesamt Bautzen
städtische Verwaltung
Bestand
Benutzungsmodalitäten: Die Nutzung erfolgt nach Sächsischem Archivgesetz in der jeweils gültigen Fassung. Digitalisate von Registern werden nur angezeigt, sofern für alle Einträge im Band die Schutzfristen abgelaufen sind.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für die Nutzung gelten die städtischen Satzungen über die Aufgaben und die Benutzung des Stadtarchivs Bautzen und über die Erhebung von Benutzungsgebühren des Archivverbunds in der jeweils gültigen Fassung.
17.06.2025, 07:28 MESZ