Streitigkeiten mit dem Hochstift Bamberg, beziehungsweise dem Bambergischen Amt Ebermannstadt um Jurisdiktionsrechte in Oberleinleiter
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 5 Nr. 67/14
BG. 03. 127.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 5 Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg: Akten Burggrub-Greifenstein
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg: Akten Burggrub-Greifenstein >> E Herrschaften Burggrub und Greifenstein >> E 2 Güter und Rechte in einzelnen Orten (A-Z) >> E 2.15 Oberleinleiter
1660-1661, 1700, 1717-1718, 1728
Enthält: Streit zwischen Hans Wilhelm von Streitberg zu Burggrub und Strössendorf und dem Hochstift Bamberg um die Jurisdiktion und den Kirchweihschutz in Oberleinleiter und wegen der vom Bambergischen Amt Ebermannstadt aus erfolgten Mühlenschau in Oberleinleiter, der Heroldsmühle und Heiligenstadt sowie der Festnahme von Streitbergischen, zum Kirchweihschutz befohlenen Jägern durch das Bambergische Amt Ebermannstadt verbunden mit der Wegnahme von Ausrüstungsgegenständen (1660); Streit zwischen Philipp Adam Sigmund Schenk von Stauffenberg zu Burggrub und Greifenstein und dem Bambergischen Vogteiamt Ebermannstadt wegen der ausgesetzten Stellung der beiden in eine Schlägerei verwickelten Ebermannstädter Amtsangehörigen Thomas Ohm von Veilbronn und Hans Justus Hirt von Traindorf und um die Jurisdiktion und den Kirchweihschutz in Oberleinleiter aus Anlass von dort vorgekommenen Schlägereien (1717-1718); Auseinandersetzungen wegen des Schenk von Stauffenbergischen Banngetränkevertragsrechts (1728); Missstimmung in der Gemeinde Oberleinleiter wegen des beabsichtigten Erlasses einer Dorfordnung und der Schlettensäuberung; Verweis des Hans Igel, bei dem durch grobe Fahrlässigkeit eine Feuersbrunst ausgebrochen ist, an die Burggruber Amtsverwaltung durch die Bambergische Regierung
4 cm
Archivale
Hirt, Hans Justus; Traindorf
Igel, Hans; Oberleinleiter
Ohm, Thomas; Veilbronn
Schenk von Stauffenberg, Philipp Adam Sigismund; (Amerdinger Hauptstamm), Hofrat, Oberamtmann zu Senftenberg, 1688-1724
Streitberg, Hans Wilhelm von; 1625-1690
Bamberg BA; Hochstift
Bamberg BA; Hochstift; Ämter; Ebermannstadt
Burggrub, Heiligenstadt BA; Streitberg, Hans Wilhelm von
Ebermannstadt FO; Amt
Heiligenstadt BA; Mühle
Heroldsmühle, Heiligenstadt BA
Oberleinleiter, Heiligenstadt BA; Banngetränkevertragsrecht
Oberleinleiter, Heiligenstadt BA; Dorfordnung
Oberleinleiter, Heiligenstadt BA; Gemeinde
Oberleinleiter, Heiligenstadt BA; Igel, Hans
Oberleinleiter, Heiligenstadt BA; Jurisdiktion
Oberleinleiter, Heiligenstadt BA; Kirchweihschutz
Oberleinleiter, Heiligenstadt BA; Mühlen
Oberleinleiter, Heiligenstadt BA; Schlägerei
Oberleinleiter, Heiligenstadt BA; Schlettensäuberung
Strössendorf, Altenkunstadt LIF; Streitberg, Hans Wilhelm von
Traindorf, Heiligenstadt BA; Hirt, Hans Justus
Veilbronn, Heiligenstadt BA; Ohm, Thomas
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:43 MESZ
Hierarchie
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