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Bestätigung Konrads [von Malkes], Abt von Fulda, dass Wigand, Kellner von Neuenberg, dem dortigen Thesaurar Güter bei Maberzell und Neuenberg überwiesen hat
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Bestätigung Konrads [von Malkes], Abt von Fulda, dass Wigand, Kellner von Neuenberg, dem dortigen Thesaurar Güter bei Maberzell und Neuenberg überwiesen hat
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1245 ind. III
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad [von Malkes], Abt von Fulda, bestätigt, dass Wigand, Kellner von Neuenberg [Gem. Fulda, Lkr. Fulda], dem dortigen Thesaurar zur Feier des Katharinentages eine Wiese bei Maberzell [Stadtteil der Gem. Fulda, Lkr. Fulda], die er von Ritter Heinrich von Neuhof (de nova curia) gekauft hat, überwiesen hat und ebenso Äcker zwischen dem Dorf Neuenberg [Stadtteil der Gem. Fulda, Lkr. Fulda] und dem Wald (Lintloch).
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Laien: Konrad von Fulda, Hermann von Burschla (Bursla), Witegho von Neuhof, Heinrich von Burschla (Bursla)
Vgl. zum Kloster Neuenberg/Andreasberg (Fulda) Germania Benedictina Bd. VII, S. 465-479.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.