Landgraf Ludwig [V.] der Jüngere zu Hessen bekundet, dass er für sich und namens seiner jüngeren Brüder Philipp, Friedrich und Heinrich den Eberhard von Gemmingen für diesen selbst und für dessen Vettern Bernolph und Schweickard, Söhne des verstorbenen Eberhard von Gemmingen, sowie für die Brüder Hans Wilhelm und Reinhard, Söhne des verstorbenen Reinhard von Gemmingen des Älteren, mit der Pastorei und dem Kirchensatz zu Wolfskehlen, sowie anstelle der zwei Drittel der Pastorei zu Biebesheim, die Eberhard der Ältere und dessen Ehefrau Barbara von Wolfskehlen dem Landgraf Philipp von Hessen zu Lehen aufgetragen haben, mit einem jährlichen Zins in Höhe von 53 Maltern Korn, 29 Maltern Spelz und 40 Maltern Hafer aus der landgräflichen Kellerei Dornberg belehnt hat.
Vollständigen Titel anzeigen
Landgraf Ludwig [V.] der Jüngere zu Hessen bekundet, dass er für sich und namens seiner jüngeren Brüder Philipp, Friedrich und Heinrich den Eberhard von Gemmingen für diesen selbst und für dessen Vettern Bernolph und Schweickard, Söhne des verstorbenen Eberhard von Gemmingen, sowie für die Brüder Hans Wilhelm und Reinhard, Söhne des verstorbenen Reinhard von Gemmingen des Älteren, mit der Pastorei und dem Kirchensatz zu Wolfskehlen, sowie anstelle der zwei Drittel der Pastorei zu Biebesheim, die Eberhard der Ältere und dessen Ehefrau Barbara von Wolfskehlen dem Landgraf Philipp von Hessen zu Lehen aufgetragen haben, mit einem jährlichen Zins in Höhe von 53 Maltern Korn, 29 Maltern Spelz und 40 Maltern Hafer aus der landgräflichen Kellerei Dornberg belehnt hat.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Hornberg-1 Nr. 465
Numo 7; 3/8/16
69 von Gemmingen-Hornberg Nr. U 465
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Hornberg-1 Archiv der Freiherren von Gemmingen auf Burg Hornberg: Urkunden
Archiv der Freiherren von Gemmingen auf Burg Hornberg: Urkunden >> 16. Jahrhundert >> Aussteller >> Weltliche Herrschaften >> Hessen
1598 Oktober 19 (am Neundten tag des Monats Octobris)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Darmstadt
Siegler: Aussteller mit seinem Sekret-Siegel
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel in Holzkapsel anhängend
Vermerke: Rückvermerke und Kanzleivermerk vorhanden. Taxvermerk: Taxa undt [...].
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Eigenhändige Unterschrift des Ausstellers
Anmerkungen: Autor: Franz Maier
Siegler: Aussteller mit seinem Sekret-Siegel
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel in Holzkapsel anhängend
Vermerke: Rückvermerke und Kanzleivermerk vorhanden. Taxvermerk: Taxa undt [...].
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Eigenhändige Unterschrift des Ausstellers
Anmerkungen: Autor: Franz Maier
Bemerkung zur Datierung: Originaldatierung im st. a., umgerechnet in den st. n.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:15 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Nichtstaatliches Archivgut (Tektonik)
- Familien- und Herrschaftsarchive (Tektonik)
- Adel (Tektonik)
- von Gemmingen-Hornberg (Tektonik)
- Archiv der Freiherren von Gemmingen auf Burg Hornberg: Urkunden (Bestand)
- 16. Jahrhundert (Gliederung)
- Aussteller (Gliederung)
- Weltliche Herrschaften (Gliederung)
- Hessen (Gliederung)
Public Domain Mark 1.0 Universell