18. Amt Schwalenberg
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Gliederung
L 101 C I Lippische Salbücher und Katasterbücher
Lippische Salbücher und Katasterbücher
Seit 1358 als sogenanntes Samtamt gemeinschaftlicher Besitz der Edelherren, später Grafen zur Lippe und der Bischöfe von Paderborn, wobei die Lipper nach der sog. Reprotestation von 1672 die ”Landeshoheitsrechte im Geistlichen und Weltlichen“ ausübten (in den Ämtern Stoppelberg und Oldenburg umgekehrt). [Zu den Details der Samtamtsverfassung vgl. STÖWER, Lippische Landesbeschreibung von 1786, S. 47-50.] Ab 1808 nach Verzicht des Königreichs Westfalen als Nachfolger des Fürstbistums Paderborn uneingeschränkt Teil des Fürstentums Lippe. 1620-1763 Paragialamt der Nebenlinie Lippe-Biesterfeld, 1763 an Lippe-Detmold zurückgefallen. Bauerschaften: Brakelsiek, Elbrinxen, Hummersen, Köterberg, Lothe, Niese, Rischenau, Ruensiek, Sabbenhausen und Wörderfeld.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:50 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.5. Wirtschafts-, Kataster- und Bauverwaltung (Tektonik)
- 1.1.2.5.3. Kataster und Vermessung (Tektonik)
- Lippische Salbücher und Katasterbücher (Bestand)
- 18. Amt Schwalenberg (Gliederung)