Reichshofratsprozess der Agatha Margaretha von Quernheim, geborene von Selbach, und der Freien Reichsritterschaft in der Wetterau einerseits und den Fürsten zu Nassau-Dillenburg und Grafen zu Sayn-Hachenburg, den hessischen Major Caspar Adam von Stein und Konsorten andererseits in puncto attentatorum bzw. wegen Einziehung des Guts zu Zeppenfeld nach dem Tod des Conrad Wilhelm von Selbach
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Reichshofratsprozess der Agatha Margaretha von Quernheim, geborene von Selbach, und der Freien Reichsritterschaft in der Wetterau einerseits und den Fürsten zu Nassau-Dillenburg und Grafen zu Sayn-Hachenburg, den hessischen Major Caspar Adam von Stein und Konsorten andererseits in puncto attentatorum bzw. wegen Einziehung des Guts zu Zeppenfeld nach dem Tod des Conrad Wilhelm von Selbach
21 k Nr. 33 Band 1
E 401 Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.10. Familie von Selbach
1739-1751
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Berichte des Amtsvogts Günther zu Burbach und Oberschultheißen Bauermeister zu Neunkirchen über die Besetzung und Beschlagnahmung des Inventars des adeligen Guts Zeppenfeld durch Nassau-Dillenburg und Sayn-Hachenburg nach dem Tod des Conrad Wilhelm von Selbach und Anweisungen der Kanzlei zu Dillenburg (1739); Rechtsstreit zwischen Caspar von Stein und Konsorten einerseits und Agatha Margaretha von Quernheim, geborene von Selbach andererseits wegen der Erbschaft des Conrad Wilhelm von Selbach (1739-1747); Bericht über das Inventar der selbachischen Möbel in Zeppenfeld (11.-14.04.1739); Auszüge aus Reichshofratsprotokollen und Abschriften von Schreiben an und von Legationsräten bzw. Reichshofratsagenten in Wien; Korrespondenzen zwischen den Kanzleien zu Dillenburg, Diez und Hachenburg; Designation von Unkosten des Reichshofratsagenten Andreas Gottlieb von Fabrice zu Wien (07.09.1740); Abfassung einer Exzeptionsschrift durch den Regierungsrat Prof. Senckendorf zu Gießen (1740); Bevollmächtigung des Reichshofratsagenten von Fabrice durch den Prinzen von Oranien (03.12.1742); Berichte des Reichshofratsagenten von Fabrice aus Wien und Frankfurt über den Quernheimer Rechtsstreit; Bericht des Regierungsrats Senckenberg über die Berechnung und Abnahme von Akten des Reichshofratsagenten von Fabrice, mit Designation (17.05.1745); Verzeichnis der vom Prinzen von Oranien unterschriebenen Forderungen und der bereits geleisteten Rückzahlungen (16.03.1745); Differenzen zwischen den Erben des Oberschultheißen Bauermeister und den Erben des Caspar Adam von Stein zu Zeppenfeld wegen Schuldforderungen (1751). Korrespondenten u.a.: Amtsvogt P. C. Günther (Burbach), Oberschultheiß Johann Jacob Bauermeister (Neunkirchen), Johann Adam Groos (Wahlbach), Major Caspar von Stein, Dilthey (Dillenburg), Notar Wilhelm Christian Reigerns, Arnold Heinrich von Glandorff (Wien), von Diest (Dillenburg), Gürtler (Dillenburg), Büsser (Wetzlar), Bergius (Dillenburg), Reichshofratsagent Andreas Gottlieb von Fabrice (Wien), Regierungsrat Prof. Senckenberg (Gießen), Matthias Wilhelm Haan (Wien).
228 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:16 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
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- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv (Tektonik)
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- 19.10. Familie von Selbach (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International