Philipp und Johann, sein Sohn, Grafen zu Nassau und Saarbrücken belehnen Emmerich von Nassau mit ihrer Hälfte des Burgsitzes zu Sonnenberg in der Vorburg (Furburgh), den + Dietrich Hut (Hoidt) und dessen Voreltern, halb von ihnen und halb von ihrem Vetter Graf Johann von Nassau zu Lehen hatte, und mit der Gülte von der Bede zu Kloppenheim (Cloppheim), an welchen Burgsitz Nese, die Witwe des + Dietrich noch die Leibzucht hat, und erteilen ihm die Gnade, daß er von seinen eigenen Wingerten, Wiesen und Äckern dort keinen Zehnten geben soll, alles zu Burglehen. Siegler: Aussteller.
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Philipp und Johann, sein Sohn, Grafen zu Nassau und Saarbrücken belehnen Emmerich von Nassau mit ihrer Hälfte des Burgsitzes zu Sonnenberg in der Vorburg (Furburgh), den + Dietrich Hut (Hoidt) und dessen Voreltern, halb von ihnen und halb von ihrem Vetter Graf Johann von Nassau zu Lehen hatte, und mit der Gülte von der Bede zu Kloppenheim (Cloppheim), an welchen Burgsitz Nese, die Witwe des + Dietrich noch die Leibzucht hat, und erteilen ihm die Gnade, daß er von seinen eigenen Wingerten, Wiesen und Äckern dort keinen Zehnten geben soll, alles zu Burglehen. Siegler: Aussteller.
121, U von Nassau 1475 Mai 6
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 14 Anfangsbuchstabe N >> 14.4 von Nassau
1475 Mai 6
Ausfertigung, Pergament, 2 Siegel ab
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff sampstag nach unsers herren uffarts tag 1475
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ