Ausschreitungen bei einer NSDAP-Demonstration am 14. November 1926 in Berlin-Neukölln
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I. HA Rep. 84a, Nr. 58605
I. HA Rep. 84a Justizministerium
Justizministerium >> 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) >> 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) >> 04.03.07 Reaktionäre und nationalsozialistische Organisationen (1920 - 1941) >> 04.03.07.02 Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei und ihre Organisationen (1920 - 1938) >> 04.03.07.02.01 Angriffe gegen den Staat (auch: Rechtsverletzungen) (1920 - 1938) >> 04.03.07.02.01.01 Allgemein (1926 - 1934)
1927 (1937)
Enthält u. a.:
- Beteiligte, Zeugen und Geschädigte bei den Auseinandersetzungen: Tischler Wilhelm Schneider (NSDAP), Schlosser Edgar Karfunkel (Reichsbanner), Metalldrücker Willi Gnädig (Reichsbanner), Buchbinder Erich Schober (Reichsbanner), Autoeinrichter Heinrich Jahn (KPD), Schlosser Walter Menke (NSDAP), Werner Patschank, Maschinenschlosser Alfred Bender (Mitglied des Reichsbanner), Handlungsgehilfe Kurt Pleusat, Maler Kurt Scheufler (Mitglied des Roten Jungsturms), Arbeiter Alfred Marguard (Mitglied des Jung-Stahlhelms), Buchhalter Hans Erdmann, Arbeiter Paul Lehmann (Rot Frontkämpferbund), Handlungsgehilfe Kurt Leuschner, Arbeiter Emil Junkuhn, Dekorateur Helmut Staschek und Schlosser Siegfried Staschek, Arbeiter Arthur Schulz und Arbeiter Adolf Borkowski
- Überfall auf den Eisenbahnbediensteten Franz Schulz, den Schneider Wilhelm Götsch und den Kaufmannslehrling Karl Gotthilf (alle Mitglieder des Stahlhelms) am 14. November 1926 auf dem Richardsplatz in Neukölln, Anklage wegen Beteiligung an der Tat gegen den Arbeiter Herbert Weisel, Eisenbahnarbeiter Kurt Richter und den Gürtler Herbert Wolf
- Anklageschrift gegen den Maschinenschlosser Alfred Bender, den Maler Kurt Scheufler, den Arbeiter Emil Junkuhn, den Dekorateur Helmut Staschek und den Schlosser Siegfried Staschek wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung bei der Demonstration am 14. November 1926 in Berlin-Neukölln
- Große Anfrage Nr. 162 (Pieck und Genossen) und Kleine Anfrage Nr. 1339 (Haake, NSDAP) im Preußischen Landtag zu den Vorfällen.
- Beteiligte, Zeugen und Geschädigte bei den Auseinandersetzungen: Tischler Wilhelm Schneider (NSDAP), Schlosser Edgar Karfunkel (Reichsbanner), Metalldrücker Willi Gnädig (Reichsbanner), Buchbinder Erich Schober (Reichsbanner), Autoeinrichter Heinrich Jahn (KPD), Schlosser Walter Menke (NSDAP), Werner Patschank, Maschinenschlosser Alfred Bender (Mitglied des Reichsbanner), Handlungsgehilfe Kurt Pleusat, Maler Kurt Scheufler (Mitglied des Roten Jungsturms), Arbeiter Alfred Marguard (Mitglied des Jung-Stahlhelms), Buchhalter Hans Erdmann, Arbeiter Paul Lehmann (Rot Frontkämpferbund), Handlungsgehilfe Kurt Leuschner, Arbeiter Emil Junkuhn, Dekorateur Helmut Staschek und Schlosser Siegfried Staschek, Arbeiter Arthur Schulz und Arbeiter Adolf Borkowski
- Überfall auf den Eisenbahnbediensteten Franz Schulz, den Schneider Wilhelm Götsch und den Kaufmannslehrling Karl Gotthilf (alle Mitglieder des Stahlhelms) am 14. November 1926 auf dem Richardsplatz in Neukölln, Anklage wegen Beteiligung an der Tat gegen den Arbeiter Herbert Weisel, Eisenbahnarbeiter Kurt Richter und den Gürtler Herbert Wolf
- Anklageschrift gegen den Maschinenschlosser Alfred Bender, den Maler Kurt Scheufler, den Arbeiter Emil Junkuhn, den Dekorateur Helmut Staschek und den Schlosser Siegfried Staschek wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung bei der Demonstration am 14. November 1926 in Berlin-Neukölln
- Große Anfrage Nr. 162 (Pieck und Genossen) und Kleine Anfrage Nr. 1339 (Haake, NSDAP) im Preußischen Landtag zu den Vorfällen.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:40 MESZ
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- Justizministerium (Bestand)
- 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) (Gliederung)
- 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) (Gliederung)
- 04.03.07 Reaktionäre und nationalsozialistische Organisationen (1920 - 1941) (Gliederung)
- 04.03.07.02 Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei und ihre Organisationen (1920 - 1938) (Gliederung)
- 04.03.07.02.01 Angriffe gegen den Staat (auch: Rechtsverletzungen) (1920 - 1938) (Gliederung)
- 04.03.07.02.01.01 Allgemein (1926 - 1934) (Gliederung)