Wilhelm von Bernsaw, Herr zum Hardenberg, bezeugt, daß im Jahre 1551 Georg Niederhoff, Henrich Funckenbergh, Johan in der Liembeck und Johan zu Balckhausen samt Ehefrauen, die alle verstorben sind, durch den + Christoffer vom Vittinckhoff gen. Scheele zu Altendorf für die Kinder der + Eheleute Heintgen und Catharina zu Schmerlingk, in der Herrlichkeit Hardenberg gelegen, erreicht hatten, daß diese bei Johan Pege, Richter in Essen, ein Darlehn von 200 Talern, mit 10 Talern jährlich zu Martini verzinslich, aufnehmen konnten, wofür die gen. Vormünder drei Güter im Gericht Rellinghausen, nämlich thom Holte, Berckhuiß und thom Stade zum Unterpfand gestellt haben. Zu ihrer Sicherheit war ihnen das Gut Schmerlingk gesetzt worden. Als der + Vater des Ausstellers das Gut käuflich erworben hatte, haben dieser und der Aussteller die 10 Taler jährlich gezahlt, was der Aussteller auch weiter zu tun verspricht. Die Ablösung ist auf St. Andreas oder 8 Tage vorher oder nachher möglich. Siegler: der Aussteller. Unterschrift des Ausstellers angekündigt, jedoch nicht vollzogen. Actum et datum [...] 1590 [...] am 24. Tag Monats Januarii
Vollständigen Titel anzeigen
Wilhelm von Bernsaw, Herr zum Hardenberg, bezeugt, daß im Jahre 1551 Georg Niederhoff, Henrich Funckenbergh, Johan in der Liembeck und Johan zu Balckhausen samt Ehefrauen, die alle verstorben sind, durch den + Christoffer vom Vittinckhoff gen. Scheele zu Altendorf für die Kinder der + Eheleute Heintgen und Catharina zu Schmerlingk, in der Herrlichkeit Hardenberg gelegen, erreicht hatten, daß diese bei Johan Pege, Richter in Essen, ein Darlehn von 200 Talern, mit 10 Talern jährlich zu Martini verzinslich, aufnehmen konnten, wofür die gen. Vormünder drei Güter im Gericht Rellinghausen, nämlich thom Holte, Berckhuiß und thom Stade zum Unterpfand gestellt haben. Zu ihrer Sicherheit war ihnen das Gut Schmerlingk gesetzt worden. Als der + Vater des Ausstellers das Gut käuflich erworben hatte, haben dieser und der Aussteller die 10 Taler jährlich gezahlt, was der Aussteller auch weiter zu tun verspricht. Die Ablösung ist auf St. Andreas oder 8 Tage vorher oder nachher möglich. Siegler: der Aussteller. Unterschrift des Ausstellers angekündigt, jedoch nicht vollzogen. Actum et datum [...] 1590 [...] am 24. Tag Monats Januarii
U 221u, 167
U 221u Familie von Wendt (Dep.), Gut Hardenberg - Urkunden
Familie von Wendt (Dep.), Gut Hardenberg - Urkunden >> 1. Urkunden
1590 Januar 24
Vermerke: Ausf., Perg. Mäusefraß am Umbug.
Urspr. anh. Siegel ab.
Rückv. vom 24. August 1599: Cortt Nidderhoff läßt sich von dem Schreiber zu Altendorf, Johan Asbeck, die erfolgte Ablösung bescheinigen.
No. 44.
Regest-Druck: Aders, S. 187 - 188 Nr. 297
Urspr. anh. Siegel ab.
Rückv. vom 24. August 1599: Cortt Nidderhoff läßt sich von dem Schreiber zu Altendorf, Johan Asbeck, die erfolgte Ablösung bescheinigen.
No. 44.
Regest-Druck: Aders, S. 187 - 188 Nr. 297
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:54 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
- Familie von Wendt (Dep.) (Tektonik)
- Familie von Wendt (Dep.), Gut Hardenberg (Tektonik)
- Familie von Wendt (Dep.), Gut Hardenberg / Urkunden (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)