Fragment eines (kurpfälzischen?) Kopialbuchs
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 2413
StAWt-G Rep. 102 Aktennachträge 281
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
Akten, Nachträge >> Amtsbücher/Handschriften/Druckschriften >> Sonstige
Enthält u.a.: Revers des Grafen Wilhelm von Virneburg für Pfalzgraf Friedrich über 160 fl. Mannlehen auf den Zoll zu Bacharach (1454 März 20, inseriert: König Ruprecht verschreibt dem Grafen Ruprecht von Virneburg 160 Gulden auf den Zoll zu Bacharach, 1410 April 9); Lehensrevers des Grafen Gerhard zu Sayn über die Grafschaft Sayn u.a. für Pfalzgraf Friedrich (1453 März 10); Lehensrevers des Pfalzgrafen Friedrich und des Markgrafen zu Baden Jacob über die Grafschaft Sponheim (mit Vormundschaftsregelungen für Herzog Philipp, 1451 Februar 27); Revers des Grafen Johann zu Nassau-Saarbrücken für Pfalzgraf Friedrich über 100 fl. Mannlehen auf den Zoll zu Bacharach (1450 Juli 22); Urkunden betreffend die Verpfändung der Städte und Schlösser Offenburg, Gengenbach, Zell und Ortenberg an die Pfalzgrafen (1451-1454); Huldigung der Städte Lindenfels, Weinheim und Bretten an die Pfalzgrafen (1452); Papst Nikolaus an Erzbischof von Trier und Bischof von Worms (1452 Januar 8); Lehensrevers des Herzogs Wilhelm von Jülich für Pfalzgraf Friedrich (1476 September 4); Revers des Grafen Ludwig von Isenburg-Büdingen für Pfalzgraf Friedrich über den Weinzehnten in Seckbach und Bergen sowie das Dorf Stockbach als Mannlehen (1463 Juni 24); Erzbischof Johann von Trier transsumiert eine Bulle des Papstes Nikolaus (unvollständig)
fol. 122 - 143
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Genetische Stufe: Reinschrift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ