Urkunden der Herrschaft Plesse - Vermischte Lehnssachen (Bestand)
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NLA HA, Cal. Or. 81h
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Fürstentum Calenberg >> 1.1.1 Urkunden >> 1.1.1.1 Andere Herrschaftsbereiche >> 1.1.1.1.1 Herrschaft Plesse
1352-1806
Bestandsgeschichte: Die nachstehende Verzeichnung wurde im Rahmen der Wiederaufstellungsarbeiten des Urkundenarchivs gefertigt und muss vorläufig ein Archivrepertorium ersetzen. Sie stellt daher nur eine eingehende Übersicht dar über eine im Mai/Juni 1948 erfolgte Abgabe von Lehnsurkunden des Staatsarchivs Marburg, die dort unter der Bezeichnung "Extradenda Hannover" zusammengefasst waren (Archiv-Zugangsverzeichnis 18/48). Diese betreffen vormals plessische Lehen, die nach Aussterben des Hauses der Herren von Plesse (1571) an die Landgrafen von Hessen heimgefallen waren. Die Urkunden (in der Hauptsache Reverse) entstammen provenienzmäßig z.T. noch dem Lehnsarchiv der Plesse selbst, zum größeren Teil (seit 1571) der hessischen Lehnskanzlei; sie umfassen zeitlich die Jahre 1352 bis 1806.
Die wenigen in der erwähnten Abgabe enthaltenen, nicht die Herrschaft Plesse betreffenden Lehnsurkunden wurden ausgesondert und bei Cal. Or. Des. 6a C und Schaumb. Or. Des. 3 eingeordnet.
Die Verzeichnung erfolgte in der Reihenfolge des Abgabenverzeichnisses, die der früheren Aufstellung im Staatsarchiv Marburg entspricht, nach dem Namensalphabet der Lehnsträger. Die Urkunden selbst wurden im Verzeichnis fortlaufend durchgezählt, die Urkundentaschen mit den gleichen Nummern versehen; dagegen wurden die Urkunden selbst nicht signiert, um einer späteren endgültigen chronologischen Ordnung nicht vorzugreifen. - Ortsnamen wurden nicht identifiziert und in der Schreibung der Urkunden wiedergegeben.
Hannover, im November/Dezember 1950
gez. StAR a.D. Dr. Müller
Die regestenmäßige Erweiterung der Nummern 330-385 erfolgte 1958 durch Herrn Lathwesen.
Das maschinenschriftlichen Findmittel zum Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes im Januar 2009 in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden. Die Sortierung erfolgt getrennt nach den in der
Bestandsgeschichte: Klassifikation Teil B eingetragenen Lehnsträgern und ansonsten chronologisch. Die Namen der Lehnsträger sind dabei - soweit sie sich nicht bereits aus der Titelaufnahme selbst ergeben - im Titelfeld vorangestellt. Ursprünglich waren ältere Urkunden, die für bzw. von anderen Lehnsträgern ausgestellt waren, unter den Namen der späteren Lehnsträger einsortiert. Das ist nun geändert: sie erscheinen unter dem eigenen Namen (durch einen entsprechenden Eintrag im Feld Klassifikation Teil B), im Titelfeld jedoch ist der Name der späteren Lehnsträger in Klammern vorangestellt. Entsprechendes gilt für Lehnsanwartschaften. Die laufende Nr. 456 ist nicht vergeben.
Bei dem abschließenden Korrekturdurchgang habe ich außerdem die Ortsnamen identifiziert, v.a. mit Hilfe der Niedersächsischen Ortsnamenbücher Bd. IV (Die Ortsnamen des Landkreises Göttingen) bzw. Bd. V (Die Ortsnamen des Landkreises Northeim) und des Historischen Ortslexikons für Kurhessen, um EDV-Recherchen zu erleichtern. Die Namensform aus der Urkunde, wie sie im maschinenschriftlichen Findbuch angegeben war, wurde in Klammern hinter die vereinheitlichte, moderne Schreibung gesetzt. Nicht ermittelte Ortsnamen habe ich in der Schreibung des bisherigen Findbuchs in Anführungszeichen gesetzt.
Pattensen, im November 2010
Hildegard
Bestandsgeschichte: Krösche
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Die wenigen in der erwähnten Abgabe enthaltenen, nicht die Herrschaft Plesse betreffenden Lehnsurkunden wurden ausgesondert und bei Cal. Or. Des. 6a C und Schaumb. Or. Des. 3 eingeordnet.
Die Verzeichnung erfolgte in der Reihenfolge des Abgabenverzeichnisses, die der früheren Aufstellung im Staatsarchiv Marburg entspricht, nach dem Namensalphabet der Lehnsträger. Die Urkunden selbst wurden im Verzeichnis fortlaufend durchgezählt, die Urkundentaschen mit den gleichen Nummern versehen; dagegen wurden die Urkunden selbst nicht signiert, um einer späteren endgültigen chronologischen Ordnung nicht vorzugreifen. - Ortsnamen wurden nicht identifiziert und in der Schreibung der Urkunden wiedergegeben.
Hannover, im November/Dezember 1950
gez. StAR a.D. Dr. Müller
Die regestenmäßige Erweiterung der Nummern 330-385 erfolgte 1958 durch Herrn Lathwesen.
Das maschinenschriftlichen Findmittel zum Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes im Januar 2009 in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden. Die Sortierung erfolgt getrennt nach den in der
Bestandsgeschichte: Klassifikation Teil B eingetragenen Lehnsträgern und ansonsten chronologisch. Die Namen der Lehnsträger sind dabei - soweit sie sich nicht bereits aus der Titelaufnahme selbst ergeben - im Titelfeld vorangestellt. Ursprünglich waren ältere Urkunden, die für bzw. von anderen Lehnsträgern ausgestellt waren, unter den Namen der späteren Lehnsträger einsortiert. Das ist nun geändert: sie erscheinen unter dem eigenen Namen (durch einen entsprechenden Eintrag im Feld Klassifikation Teil B), im Titelfeld jedoch ist der Name der späteren Lehnsträger in Klammern vorangestellt. Entsprechendes gilt für Lehnsanwartschaften. Die laufende Nr. 456 ist nicht vergeben.
Bei dem abschließenden Korrekturdurchgang habe ich außerdem die Ortsnamen identifiziert, v.a. mit Hilfe der Niedersächsischen Ortsnamenbücher Bd. IV (Die Ortsnamen des Landkreises Göttingen) bzw. Bd. V (Die Ortsnamen des Landkreises Northeim) und des Historischen Ortslexikons für Kurhessen, um EDV-Recherchen zu erleichtern. Die Namensform aus der Urkunde, wie sie im maschinenschriftlichen Findbuch angegeben war, wurde in Klammern hinter die vereinheitlichte, moderne Schreibung gesetzt. Nicht ermittelte Ortsnamen habe ich in der Schreibung des bisherigen Findbuchs in Anführungszeichen gesetzt.
Pattensen, im November 2010
Hildegard
Bestandsgeschichte: Krösche
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ