Der Abt des Benediktinerklosters Reichenau ("Augia Maior") [Lkr. Konstanz] Albrecht [von Ramstein] erklärt, dass der Ulmer Bürger und Eigenmann des Klosters Riuscelman dem Heiliggeistspital in Ulm ("Vlma") [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] sein Eigengut, nämlich 27 Joch und eine Hofstatt, die jährlich 7 Schilling zinsen, ohne Zustimmung der Abtei verpfändet hat. Da die Spitalmeister erkannt haben, dass diese Übertragung ohne Zustimmung des Klosters nicht rechtsgültig ist, haben sie den Abt gebeten, seine Zustimmung dazu zu erteilen. Der Abt kommt nun dieser Bitte nach und überträgt die Güter mit Zustimmung seines Konvents dem Spital. Dieses hat der Abtei davon einen jährlichen Zins von 10 Schilling Ulmer Währung zu entrichten.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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