Burkhard von Ehingen ob Entringen, welcher seiner Tochter Sophie (Soffye), Gattin des Hans von Gültlingen (Henslin von Giltlingen) als Zugeld 400 Pfund Heller und dafür als Pfand 40 Malter Roggen von seinem Teil des Zehnten zu Öschelbronn (Eschelbrunnen) gegeben hatte, kommt nach dem Tod dieser, seiner Tochter und deren Söhnlein Bürkli mit seinem Tochtermann und dessen Vater, Gumpold von Gültlingen (Giltlingen) wegen des Zugelds und Erbes dahin überein, dass er jenen nicht mehr als 200 Pfund zu geben und 20 Malter Roggen zu Pfand einzusetzen hat, und verspricht für sich, seine Gattin, Anna von Vellberg, seinen Schwager, Johann von Vellberg, und alle seine Erben, diesen Vergleich zu halten.
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Burkhard von Ehingen ob Entringen, welcher seiner Tochter Sophie (Soffye), Gattin des Hans von Gültlingen (Henslin von Giltlingen) als Zugeld 400 Pfund Heller und dafür als Pfand 40 Malter Roggen von seinem Teil des Zehnten zu Öschelbronn (Eschelbrunnen) gegeben hatte, kommt nach dem Tod dieser, seiner Tochter und deren Söhnlein Bürkli mit seinem Tochtermann und dessen Vater, Gumpold von Gültlingen (Giltlingen) wegen des Zugelds und Erbes dahin überein, dass er jenen nicht mehr als 200 Pfund zu geben und 20 Malter Roggen zu Pfand einzusetzen hat, und verspricht für sich, seine Gattin, Anna von Vellberg, seinen Schwager, Johann von Vellberg, und alle seine Erben, diesen Vergleich zu halten.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 1509
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Öschelbronn
1400 September 12 (an dez hailigen Crütz aubend am herpst)
20,3 x 50,2 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Ehingen, Burkhard von
Siegler: Ehingen, Burkhard von; Ehingen, Hugo von; Hohenberg, Rudolf von; Graf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1. und 3. Siegel anhängend, 2. abgegangen
Siegler: Ehingen, Burkhard von; Ehingen, Hugo von; Hohenberg, Rudolf von; Graf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1. und 3. Siegel anhängend, 2. abgegangen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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