1668, April 30 Die Brüder Lüder und Jürgen von der Lieth zu Nieder Ochtenhausen bekunden für sich und ihre Erben, daß sie folgende Besitzungen, welche sie nach dem Konkurs des Johann von Düring aus dem Bestand des Gutes Brobergen erworben haben, nämlich die Müggenburg, den Platz, an dem die Mühle und der Stall gestanden haben, sowie die Fischerei auf der Oste und der Mehe, dem Hamburger Bürger Heinrich Busche Jun. für 200 Reichstaler verkauft haben. "Geschehen in Bremervörde, den 30. Aprilis Anno Eintausend Sechshundert Acht und Sechszigk etc." Ausf., Perg.; Unterschrifen und Petschaftsiegel der beiden Aussteller.
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1668, April 30 Die Brüder Lüder und Jürgen von der Lieth zu Nieder Ochtenhausen bekunden für sich und ihre Erben, daß sie folgende Besitzungen, welche sie nach dem Konkurs des Johann von Düring aus dem Bestand des Gutes Brobergen erworben haben, nämlich die Müggenburg, den Platz, an dem die Mühle und der Stall gestanden haben, sowie die Fischerei auf der Oste und der Mehe, dem Hamburger Bürger Heinrich Busche Jun. für 200 Reichstaler verkauft haben. "Geschehen in Bremervörde, den 30. Aprilis Anno Eintausend Sechshundert Acht und Sechszigk etc." Ausf., Perg.; Unterschrifen und Petschaftsiegel der beiden Aussteller.
NLA ST, Rep. 3 VP, Nr. 73
StA Stade Rep. 301/5
Organisations- und Aktenzeichen: Rep. 3 FP Nr. 303
NLA ST, Rep. 3 VP Urkunden verschiedener Provenienz
Urkunden verschiedener Provenienz >> 5 Adelsfamilien >> 5.3 Von Brobergen
- 1668
Verzeichnung
Identifikation: Band:
Busche, Heinrich Jun., Bürger Hamburg
Düring, Johann v., zu Brobergen
Lieth, Jürgen v. d., zu Nieder Ochtenhausen
Lieth, Lüder v. d., zu Nieder Ochtenhausen
Bremervörde, Ausstellungsort
Brobergen, Gut
Hamburg, Bürger Heinrich Busche Jun.
Mehe, Fluß
Müggenburg, Zubehör Gut Brobergen
Nieder Ochtenhausen, Gut
Oste, Fluß
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Public Domain Mark 1.0 Universell