3/5 [fol. 139ff.]: 1657 Jan. 7 (Collegium Decanorum)
Vollständigen Titel anzeigen
UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXIV
Enthält: Anwesend: Rektor, Raith, Broetbeck, Grafft; 1.) Anfrage des Schweickhart wegen einer fürstl. Interzession in Sachen Schuld der Gruppenbachischen Erben an den Senat verwiesen. [UAT 3/5, Bl. 139]; 2.) Klage der Magd des Herrn Bachmann und ihrer Eltern über die schlechte Behandlung durch Frau Bachmann, sowie deren Verwarnung. (Wirt zum Rebstock) [UAT 3/5, Bl. 139']; 3.) Parteien- und Zeugenvernehmung in Sachen Händel zwischen Baron [Johann Christoph v.] Rothal und [Friedrich] Münchinger, sowie Verweis an Rothal. (Schavelitzki, [Johann Ernst] Custerdinger, [Johann Adam v.] Posodofki, [Johann Adam v.] Zettlisch) (Anm. 1) [UAT 3/5, Bl. 140f.]; 4.) Klage des Theologiestudenten Jacob Tenn über Händel zwischen [Albert Ludwig v.] Eyb (Anm. 2) und Johann Conrad Pfeffel, sowie Bestrafung des Eyb mit Karzer oder Bußgeld. (Fuhrmann Schwartz) [UAT 3/5, Bl. 140']; Anm. 1: [Johann Adam v.] Zettlisch: MUT 11233 [Zettlitz]. Anm. 2: [Albert Ludwig v.] Eyb: MUT 24441 [Eib].
Akte
Acta Senatus, Bd. XXIV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bb Vertretungs- und Beratungsorgane (Tektonik)
- Bb 1 Universitätssenat(e) (Tektonik)
- Akademischer Senat (1477-1969) (Tektonik)
- Akademischer Senat (I), Protokolle (Bestand)
- Acta Senatus, Bd. XXIV (Archivale)