Kunstsammlung: Rückgabe der Kunstsammlung der Preußischen Akademie der Künste durch die UdSSR, Inventarisierung der Werke und leihweise Übergabe an die Staatlichen Museen zu Berlin 1956-1965
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AdK-O 0304
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
Akademie der Künste (Ost) >> 03. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Bildende Kunst >> 03.2. Externe Beziehungen, Erklärungen, Preise und Orden >> 03.2.7. Rechtsangelegenheiten >> 03.2.7.3. Ankäufe, Kaufangebote, Schenkungen, Übernahmen
1956 - 1965
Enthält: - Korrespondenz mit den Staatlichen Museen zur Übergabe von Kunstwerken (Daniel Chodowicki, Johann Gottfried Schadow, Fritz von Uhde, Carl Blechen, Hermann Rhode) aus dem Besitz der Preußischen Akademie der Künste, die von der UdSSR an die Staatlichen Museen zurück gegeben und die Deutsche Akademie der Künste übergeben wurden, 1958; - Übernahme-Beleg, betr. Überführung der Kunstwerke an die Akademie, 1958; - Listen / Verzeichnisse zur Übergabe der Kunstwerke vom Puschkin-Museum Moskau an die DDR, 1958; - Verzeichnisse der an Akademie über die zurückgegebenen Werke mit Zustandsbeschreibung; - Protokoll über die Öffnung der Kisten und die Besichtigung der Kunstwerke durch Akademie-Mitarbeiter, 1958; - Verzeichnis von Werken aus dem Besitz der Staatlichen Museen, die von der UdSSR zurückgegeben und von der Deutschen Akademie der Künste in Empfang genommen wurden, 1958 und Übergabe-Beleg, 1959; - Beleg zur Übernahme von Kunstwerken aus dem Besitz der Preußischen Akademie der Künste, die von der Hochschule für angewandte Kunst in Moskau an die Staatlichen Museen Berlin zurückgegeben wurden, 1959; - Korrespondenz innerhalb der Akademie zum Umgang mit den zurückgegebenen Kunstwerken, u.a. zeitweilige Einstellung der Kunsthistorikern Annegret Janda zur Inventarisierung der Arbeiten, 1959; - Bearbeitungsberichte von Annegrete Janda, 1959, 1962; - Beleg über die Übergabe von Zeichnungen Carl Blechens aus dem Besitz der Preußischen Akademie der Künste an die Deutsche Akademie der Künste, die den Staatlichen Museen von der UdSSR zurückgegeben wurden, 1959; - Liste zur Übergabe von Zeichnungen und Druckgraphiken aus dem Besitz der Preußischen Akademie der Künste, die von der UdSSR an die Staatlichen Kunstsammlungen zurückgegeben und an die Deutsche Akademie der Künste weitergereicht wurden, 1960; - Korrespondenz mit den Staatlichen Museen Berlin, betr. leihweise Übergabe der Kunstwerke aus dem Besitz der Preußischen Akademie der Künste an die Staatlichen Museen zu Berlin, 1962-65; - Liste der übergebenen Werke und Übergabe-Beleg und Leihvertrag mit den Staatlichen Museen, 1963; Darin: - Korrespondenz mit den Staatlichen Museen zu Berlin, betr. 16 in der Nationalgalerie aufgefundene Werke von Carl Blechen aus dem Besitz der Preußischen Akademie der Künste; Vertrag mit den Staatlichen Museen zu Berlin über die leihweise Überlassung der Kunstwerke, 1956; - Vertrag der Deutschen Akademie der Künste mit dem Museum Cottbus über die Ausleihe von Werken Carl Blechens für die Ausstellung "Carl Blechen - Zeichnungen, Aquarelle, Ölbilder", 1963;
Bildende Kunst / Sektion - Kunstsammlung
1 Mappe, 141 Bl.; Microfilm/-fiche: Fiche 0304
Akte
Verweis: AdK-O 0264
Verweis: AdK-O: lfd. Nr. 0264
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:02 MEZ
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