Friedrich Schwab, Schultheiß zu Hall, bekundet das Gerichtsurteil in der Klage der Gemeinde Braunsbach gegen die Gemeinde Geislingen auf Aufhebung des Verbotes von Zufahrt und Trieb auf den zwischen beiden Gemeinden liegenden Wasen, der in der Mark Braunsbach läge. Die von Geislingen dagegen behaupten, der Wasen sei Zubehör von Geislingen. Sie hätten zwar vor 28 Jahren, als sie im Streckfuß-Krieg gebrandschatzt wurden und Geld gebraucht hatten, den Nutzen daraus an einige von Braunsbach, später als sie für den Kirchturm und den Kirchhof Geld benötigten, wieder nur den Nutzen an Hans Rupp zu Geislingen verkauft, [aber der Grund und Boden sei Eigentum der Gemeinde geblieben]. Nachdem auf Urteil der Mehrheit der Richter die von Geislingen ihre Angaben beeidet hatten, wurde die Klage abgewiesen; Richter: Heinrich Berler, Konrad Kleinkunz, Rudolf von Münkheim, Konrad Schletz, Heinrich Keck, Hans von Bachenstein, Ulrich Sulmeister, Konrad von Stetten, Hans Geyer (Gyer), Götz von Bachenstein.
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