Schriftwechsel zwischen Kl. Heggbach (Äbtissin Maria Alaidis, Oberamtmann Schwegler) und Salem (Abt Anselm II., Kanzler Albini, Kanzleidirektor Geheimrat v. Mayer, P. Beichtvater, andere salem. Oberbeamte) über den gewalttätigen Widerstand des Pfarrvikars Thaddäus Kirsinger mit Stockschlägen und Exkommunikation gegen den Heggbacher Lehenträger Christian Schmid(t)berger von Maselheim, der zur Einnahme eines Brühls angewiesen ist, die Meldung der Vorfälle an den Konstanzer Gen. Vikar v. Deuring und die Betrauung des Dekans zu Laupheim mit der Untersuchung sowie über Weggeldforderungen an Heggbacher (Wein-)Fuhren beim Passieren des ochsenhausenschen Ortes Ummendorf, die Pfändung einer Fuhre durch den ochsenhausenschen Weggeldeinnehmer wegen Verweigerung des Weggeldes und über mögliche Repressalien seitens Kl. Heggbachs
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Schriftwechsel zwischen Kl. Heggbach (Äbtissin Maria Alaidis, Oberamtmann Schwegler) und Salem (Abt Anselm II., Kanzler Albini, Kanzleidirektor Geheimrat v. Mayer, P. Beichtvater, andere salem. Oberbeamte) über den gewalttätigen Widerstand des Pfarrvikars Thaddäus Kirsinger mit Stockschlägen und Exkommunikation gegen den Heggbacher Lehenträger Christian Schmid(t)berger von Maselheim, der zur Einnahme eines Brühls angewiesen ist, die Meldung der Vorfälle an den Konstanzer Gen. Vikar v. Deuring und die Betrauung des Dekans zu Laupheim mit der Untersuchung sowie über Weggeldforderungen an Heggbacher (Wein-)Fuhren beim Passieren des ochsenhausenschen Ortes Ummendorf, die Pfändung einer Fuhre durch den ochsenhausenschen Weggeldeinnehmer wegen Verweigerung des Weggeldes und über mögliche Repressalien seitens Kl. Heggbachs
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Nr. 90
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Salem betr. Heggbach
Salem betr. Heggbach >> 1. Titelaufnahmen
1750-1752
Enthält auch: Dienstantritt des neuen Heggbacher Sekretärs. Anlage eines neuen Pfarrhofs in Bronnen, wo Kl. Heggbach "etwas Zehnten genießt", durch Kl. Wiblingen. Holzlieferungspflicht des Kl. Heggbach gegenüber dem buchauischen Maier zu Mietingen (1750 Nov.). Die für Salem schimpfliche Behandlung der gengenbachischen Rezeptionssache [Aufnahme des Reichsprälaten von Gengenb. in das Äbtekollegium] auf dem Kreiskonvent (1751 Juli 10). Grobes Schreiben aus dem Oberamt Warthausen [des Grafen Stadtion]. Darlehensgesuche des Klosters Ochsenhausen in Salzburg und Ottobeuren (1751 Dez./1752 Jan.)
1 Fasz. (Ausfertigungen, Konzepte; Beilagen)
Archivale
Albini, Joseph Anton von; Rat, Kanzler, Salem
Deuring, von; Generalvikar, Konstanz
Kirsinger, Judas Thaddäus; Pfarrer, Maselheim
Maria Alaidis; Äbtissin von Heggbach
Mayer, von, Dr.; Kanzlei-Dir., Salem
Schmidberger, Christian; Maselheim
Schwegler; OAM
Stadion, von; Warthausen
Bronnen, Achstetten BC
Gengenbach OG
Heggbach: Maselheim BC
Konstanz KN
Laupheim BC
Maselheim BC
Mietingen BC
Ochsenhausen BC
Ottobeuren MN
Salzburg [A]
Ummendorf BC
Warthausen BC
Wiblingen, Ulm UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:40 MESZ